In den nachstehenden Listen finden Sie diejenigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die zur Übernahme von Pflichtverteidigungen in den jeweiligen Landgerichtsbezirken bereit sind.

Die Aufnahme in die Listen oder Änderungen bereits vorhandener Einträge erfolgt für Kolleginnen und Kollegen mittels des hier hinterlegten pdf Datenblattes. (12 KB)

pdf Landgericht Arnsberg (314 KB)

pdf Landgericht Bielefeld (407 KB)

pdf Landgericht Bochum (566 KB)

pdf Landgericht Detmold (275 KB)

pdf Landgericht Dortmund (601 KB)

pdf Landgericht Essen (508 KB)

pdf Landgericht Hagen (508 KB)

pdf Landgericht Münster (473 KB)

pdf Landgericht Paderborn (351 KB)

pdf Landgericht Siegen (162 KB)

Nachfolgend informieren wir Sie über die Einzelheiten zum Datenschutz.

 

1. Verantwortlicher

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist die Rechtsanwaltskammer Hamm, Ostenallee 18, 59063 Hamm, Tel. 02381-985000, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

2. Name und Anschrift des Datenschutzbeauftragten

Sie erreichen den Datenschutzbeauftragten der Rechtsanwaltskammer Hamm unter folgenden Kontaktdaten:

Datenschutzbeauftragter der Rechtsanwaltskammer Hamm, Ostenallee18, 59063 Hamm,

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
 

3. Besuch unserer Website

Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten gemäß der nachfolgenden Beschreibung einverstanden. Unsere Website kann grundsätzlich ohne Registrierung besucht werden. Wenn Sie auf unsere Webseiten zugreifen, erfassen unsere Server automa­tisch Informationen allgemeiner Natur, insbesondere zum Zweck des Verbindungsaufbaus, der Funktionsfä­higkeit und Systemsicherheit. Dazu gehören die Art des verwendeten Browsers, das verwendete Betriebs­system, der Domainname des Internet-Service-Providers, die Verbindungsdaten des verwendeten Compu­ters (IP-Adresse), die Website, von der aus Sie uns besuchen (Referrer-URL), die Seiten, die Sie bei uns besuchen sowie das Datum und die Dauer des Besuches. Rückschlüsse aus diesen Daten auf bestimmte Personen sind aufgrund einer Pseudonymisierung für uns nicht möglich. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen. Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Es werden keine Tracking-Systeme (z. B. Google Analytics) eingesetzt.

 

4. Cookies

Damit die Benutzung der Webseiten und Präferenzen der Webseiten-Besucher attraktiv gestaltet werden kann, werden Cookies eingesetzt. Dadurch werden beispielsweise Ihre Angaben für die Auswahl einer Sprache gespeichert. Bei Cookies handelt es sich um Text-Dateien, die auf Ihrer Festplatte angelegt werden um eine Identifizierung des Browsers beim erneuten Aufrufen der Website zu ermöglichen.

Sie können die Speicherung von Cookies auf Ihrer Festplatte verhindern, indem sie entsprechende Browser-Einstellungen vornehmen. Bereits gesetzte Cookies können jederzeit gelöscht werden. Wie Sie Cookies löschen oder deren Speicherung verhindern, entnehmen Sie bitte der jeweiligen Browser-Anleitung. Wenn Sie keine Cookies akzeptieren, so kann dies zu einer Beeinträchtigung bei der Nutzung unseres Internetan­gebotes führen.

Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Cookies ist Art. 6 Abs. 1 S. s. lit. f) DSGVO.

 

5. E-Mail Korrespondenz und sonstiger Schriftverkehr

Wenn Sie uns eine E-Mail senden, so wird Ihre E-Mail-Adresse nur für die Korrespondenz mit Ihnen verwendet. Nach Abschluss Ihrer Korrespondenz wird Ihre E-Mail-Adresse gelöscht und eine anderweitige Nutzung oder Weitergabe an Dritte erfolgt nicht, es sei denn, ein Verwaltungsverfahren oder ein Verwaltungsvorgang wird in Gang gesetzt. Soweit Sie mit uns Schriftverkehr führen, werden Ihre Daten (z. B. Name, Vorname, Adresse, etc.) gespeichert. Eine anderweitige Nutzung oder Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, ein Verwaltungsverfahren oder ein Verwaltungsvorgang wird in Gang gesetzt, was beispielsweise der Fall ist bei Beschwerden über kammerzugehörige Rechtsanwälte/innen und in Fällen von Aufsichtsverfahren.“

 

 

6.  Seminare online buchen – Seminarwesen online

Das Tool zur Online-Seminarbuchung, das unter https://www.datev.de/cuonpu2/mandant/16/SeminarUebersichtLayout.jspx abrufbar ist, wird durch die Datev eG im Auftrag der Rechtsanwaltskammer Hamm betrieben.

Die Online-Anwendung stellt einen hohen Zugriffsschutz mittels der Authentifizierungsmethode von Benutzername und Kennwort sicher. Bei der Nutzung der Online-Anwendung Seminarwesen online können zum Zwecke der Fehler- und Performanceanalyse sowie zum Nachvollzug durchgeführter Transaktionen die folgenden Nutzerinformationen erhoben werden:

-  Identifikation des Nutzers (Benutzername)

-  Zeit der Anfrage, sowie unserer Antworten

-  Übertragenes Datenvolumen

-  Aufgerufene Transaktionen (URLs)

-  Fehlermeldungen der Authentisierungsverfahren und Anwendungen

Die nutzerspezifischen Detailinformationen werden maximal 14 Tage gespeichert. Auswertungen dieser Daten finden ausschließlich für Recherchen im Fehlerfall oder bei Performanceproblemen statt. Rechts­grundlage der Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO.

Darüber hinaus werden Ihre persönlichen Daten nur dann gespeichert, wenn Sie uns diese von sich aus, z. B. bei einer Seminarbuchung, angeben. Ihre Daten werden auch nur zu dem auf der jeweiligen Seite ange­gebenen Zweck, z.B. zur Weiterverarbeitung Ihrer Seminarbuchung, verwendet. Rechtsgrundlage der Daten­verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO.

 

7.  Anwaltssuchdienst

Sie haben auf unserer Webseite die Möglichkeit, unter der Rubrik „Bürgerservice“ im Anwaltssuchdienst nach Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten im Bezirk der Rechtsanwaltskammer Hamm unter Vorgabe be­stimmter Kriterien zu suchen. Die Suchmaske des Anwaltssuchdiensts wird im Rahmen eines Iframes ein­gefügt und von der Webseite der DATEV abgerufen. Möglicherweise erhält die DATEV von Ihrem Browser neben weiteren Daten auch die Information, von welcher Seite Sie zu ihr gekommen sind. Für diese Daten ist die DATEV allein verantwortlich. 

 

8.  Anwaltsregister

Sie haben auf unserer Webseite zudem die Möglichkeit, unter der Rubrik „Bürgerservice“ die Eintragungen von bestimmten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten im Bundesweiten Amtlichen Anwaltsverzeichnis abzufragen. Dabei handelt es sich um einen externen Link auf eine von der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) betriebenen Seite. Möglicherweise erhält die BRAK von Ihrem Browser neben weiteren Daten auch die Information, von welcher Seite Sie zu ihr gekommen sind. Für diese Daten ist die BRAK allein verantwort­lich. 

 

9.  Löschung

Personenbezogene Daten werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt oder Sie die Löschung verlangen. Eine Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannte Norm vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder Vertragserfüllung besteht oder Sie Ihre diesbezügliche Einwilli­gung erteilt haben.

 

10. Datensicherheit

Wir sichern unsere Webseite und sonstigen Systeme durch technische und organisatorische Maßnahmen gegen Verlust, Zerstörung, Zugriff, Veränderung oder Verbreitung Ihrer Daten durch unbefugte Personen. Die Übertragung der Daten erfolgt in Abhängigkeit des verwendeten Browsers mit einer von 128 Bit bis 256 bit SSL-Verschlüsselung. Trotz regelmäßiger Kontrollen und stetiger Verbesserung unserer Sicherheitsmaß­nahmen ist ein vollständiger Schutz gegen alle Gefahren nicht möglich.

 

11. Betroffenenrechte

Recht auf Auskunft, Art. 15 DSGVO

Nach Art. 15 DSGVO haben Sie das Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezoge­nen Daten. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der personen­bezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft Ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden.

Recht auf Berichtigung, Art. 16 DSGVO

Sie haben nach Art. 16 DSGVO das Recht, unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung unvollständiger bei uns gespeicherter personenbezogener Daten zu verlangen.

Recht auf Löschung, Art. 17 DSGVO

Sie können gem. Art. 17 DSGVO die Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten ver­langen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendma­chung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, Art. 18 DSGVO

Sie können gem. Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer bei uns gespeicherten personen­bezogenen Daten verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben.

Recht auf Datenübertragbarkeit, Art. 20 DSGVO

Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten.

Widerruf einer Einwilligung, Art. 7 Abs. 3 DSGVO

Sofern Sie eine Einwilligung zur Verarbeitung Ihrer Daten uns gegenüber abgegeben haben, haben Sie das Recht, diese erteilte Einwilligung jederzeit uns gegenüber zu widerrufen.

Beschwerderecht, Art. 77 DSGVO

Sie haben das Recht, sich bei unserer Aufsichtsbehörde zu beschweren. Die Aufsichtsbehörde der Rechts­anwaltskammer Hamm ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-West­falen.

Widerspruchsrecht, Art. 21 DSGVO

Sofern Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO verarbeitet werden, haben Sie das Recht, gem. Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbei­tung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen, soweit besondere Gründe hierfür vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Möchten Sie von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

12.  Offenlegung und Weitergabe personenbezogener Daten

Die erhobenen personenbezogenen Daten werden außer aufgrund evtl. gesetzlicher Verpflichtung nicht weitergegeben und für keine anderen Zwecke als die oben genannten verwendet.
 

13. Links zu Websites anderer Anbieter

Unsere Website kann Links zu Websites anderer Anbieter enthalten. Wir haben keinen Einfluss darauf und kontrollieren nicht, dass andere Anbieter die geltenden Datenschutzbestimmungen einhalten.
 

14.  Einbeziehung, Gültigkeit und Aktualität unserer Datenschutzerklärung

Mit der Nutzung der Websites willigt der Nutzer in die in dieser Datenschutzerklärung beschriebene Verar­beitung und Nutzung seiner Daten ein. Wir behalten uns vor, die Datenschutzerklärung bei Bedarf, insbeson­dere zur Anpassung an eine Weiterentwicklung der Websites oder Implementierung neuer Technologien, jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern.

 

Das Exekutivorgan der Rechtsanwaltskammer ist der Kammervorstand. Er wird von der Kammerversammlung für vier Jahre gewählt. Der Vorstand besteht aus 30 Mitgliedern, die diese Funktion ehrenamtlich ausüben.

Dem Vorstand der Rechtsanwaltskammer gehören an:

  • RA Klaus Baschek - Gelsenkirchen
  • RA Dr. sc. hum. Marcus Bauckmann, LL.M. - Paderborn
  • RA Dr. Erhard Berghoff - Hamm
  • RA Dr. Georg Butterwegge - Dortmund
  • RAin Sonja Dercar - Essen
  • RAin Kerstin Friebertshäuser-Kauermann - Hagen
  • RA Dr. Wolfgang Gansweid - Bielefeld
  • RAin Susanne Göttker gen. Schnetmann - Essen
  • RA Jörg Habenstein - Herdecke
  • RAin Jutta Heise - Bielefeld
  • RA Dirk Hinne - Dortmund
  • RA Karl Friedrich Hofmeister - Olpe
  • RA Dr. Jost Hüttenbrink - Münster
  • RA Rainer Jürges - Essen
  • RA Helmut Kerkhoff - Hamm
  • RAin Ursula Knecht - Münster
  • RA Dr. Stefan Kracht - Unna
  • RAin Maria Küpers-Quill - Bocholt
  • RAin Marion Meichsner - Bochum
  • RA Dr. Sebastian Meyer LL.M. - Bielefeld
  • RA Hans Ulrich Otto - Bochum
  • RAin Christina Piaskowy - Recklinghausen
  • RA Franz Pieper - Minden
  • RA Claas-Henrich Quentmeier - Detmold
  • RAin Ursula Rehrmann - Gelsenkirchen-Buer
  • RA Jan Schaeffer - Essen
  • RAin Elisabeth Schwering - Münster
  • RA Günther Teuner - Arnsberg
  • RAin Kornelia Urban - Dortmund
  • RA Dr. Ulrich Wessels - Münster


Protokolle der Vorstandssitzungen der Rechtsanwaltskammer Hamm finden Sie hier.

Klicken Sie hier, um zu den Kontaktdaten der Geschäftsstelle der Rechtsanwaltskammer Hamm zu gelangen.

Ausgaben 2019

Ausgaben 2018

Ausgaben 2017

 

Ausgaben 2016

 

Seminare der Rechtsanwaltskammer Hamm

Die Rechtsanwaltskammerbietet ein umfangreiches Fortbildungsprogramm an. Über 200 Veranstaltungen decken einen Großteil der Rechtsgebiete ab, mit denen Sie in der täglichen Praxis konfrontiert werden. Unser Programm umfasst für alle Fachanwaltschaften Fortbildungsveranstaltungen, die grundsätzlich gemäß § 15 FAO (5 Zeitstunden pro Veranstaltung) anerkennungsfähig sind. 

Hier gelangen Sie zu unserem aktuellen Fortbildungsangebot und zur Onlinebuchung.


Anmeldebedingungen

Aus organisatorischen Gründen ist für jeden Teilnehmer eine gesonderte Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist nur für Mitglieder der Rechtsanwaltskammer Hamm möglich. Die von uns angebotenen Mitarbeiterseminare können nur von Angestellten (RA/ReNo-Fachangestellte, Rechtsfachwirte) der Mitglieder der Rechtsanwaltskammer gebucht und besucht werden.

Sofern im Veranstaltungsprogramm nicht etwas Abweichendes angegeben ist, beträgt die Teilnahmegebühr für jede Veranstaltung € 75,00.

Wir bieten Ihnen zwei Möglichkeiten an, die Teilnahmegebühr zu entrichten: per Überweisung oder per SEPA-Lastschriftmandat. Das Formular zur Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats finden Sie hier. Nach Durchführung des Seminars erhalten Sie von uns eine Rechnung. Bitte nehmen Sie vor Erhalt der Rechnung keine Überweisung vor. Haben Sie uns ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt, werden wir den fälligen Betrag von Ihrem Konto einziehen. Das Datum des Lastschrifteinzugs entnehmen Sie bitte der Rechnung.

Wir berücksichtigen die Anmeldungen in der Reihenfolge ihrer Eingänge. Sollte das von Ihnen gewählte Seminar bereits ausgebucht sein, erhalten Sie von uns rechtzeitig eine Absage. War Ihre Anmeldung erfolgreich, so bestätigen wir Ihnen schriftlich, dass Sie einen Platz in dem gewählten Seminar erhalten haben.

Sollten Sie nach erfolgreicher Anmeldung kurzfristig verhindert sein, bitten wir Sie im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen, sich rechtzeitig von dem Seminar abzumelden, damit der dann freiwerdende Platz an eine andere Kollegin oder an einen anderen Kollegen vergeben werden kann. Leider müssen wir die Teilnahmegebühr berechnen, wenn die Abmeldung nicht mindestens 7 Tage vor dem Seminarbeginn schriftlich (per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Fax oder Brief) erfolgt ist.

Wenn nicht anders angegeben,finden die Veranstaltungen im Gebäude derRechtsanwaltskammer Hamm statt. Über eventuelle Änderungen setzen wir Sie rechtzeitig in Kenntnis.Parkplätze sind direkt am Kammergebäude.

Über die Fortbildung wird eine Bescheinigung erteilt. Die fachanwaltsspezifischen Veranstaltungen sind grundsätzlich mit einem Umfang von 5 Zeitstunden gemäß § 15 FAO anerkennungsfähig.

Bei Rückfragen hilft Ihnen gerne unsere Seminarbetreuung unter der Telefonnummer 02381/985016 weiter.

 

Das DAI eLearning Center: Online-Kurse und Online-Vorträge

Das eLearning Center ist das Ausbildungscenter des DAI im Internet. Hier werden anwaltliche Fortbildungen als Online-Kurs für das Selbststudium sowie als Online-Vortrag (live oder zum Selbststudium) angeboten.

Das Angebot wird stetig erweitert und kann über die folgende Internetseite aktuell abgerufen werden: www.anwaltsinstitut.de/elearning

 

Online-Kurse und Online-Vorträge für das Selbststudium

Ein Online-Kurs ist eine in sich abgeschlossene textbasierte Lerneinheit, die in der Regel auf eine Lernzeit von 2,5 Stunden angelegt ist.

Bei den Online-Vorträgen für das Selbststudium verfolgen Sie die Referenten und ihre Präsentation im Video an Ihrem Bildschirm.

Die Online-Kurse und -Vorträge können orts- und zeitunabhängig gebucht und in individuellem Tempo durchgeführt werden.

Die Online-Kurse und die Online-Vorträge erfüllen die Anforderungen an das Selbststudium gemäß § 15 Abs. 4 FAO. Beide beinhalten neben dem Lehrtext bzw. Video auch eine Lernerfolgskontrolle in Form eines Multiple-Choice-Tests.

 

Online-Vorträge Live-Übertragung

Mit den Online-Vorträgen in der Live-Übertragung können Sie die Referenten live über das Internet verfolgen. In einem moderierten Chat haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen an den Referenten zu stellen oder mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu interagieren. Die erforderlichen Voraussetzungen zum Nachweis der durchgängigen Teilnahme werden durch das DAI bereitgestellt, sodass Sie für Ihre Teilnahme eine Bescheinigung nach § 15 Abs. 2 FAO erhalten.

Kammermitglieder erhalten bei Buchung der o.g. Online-Kurse und –Vorträge für das Selbststudium und Online-Vorträge mit Möglichkeit der Interaktion, die in Zusammenarbeit mit der RAK Hamm durchgeführt werden, eine Ermäßigung von 20,00 € auf den sonst für sie geltenden Gesamtpreis.

 

Masterstudiengang Anwaltsrecht

Mit dem Master of Laws (LL.M.) „Anwaltsrecht“ des Instituts für Juristische Weiterbildung der FernUniversität Hagen in Kooperation mit der Rechtsanwaltskammer Hamm erwerben Sie zeitlich flexibel und berufsbegleitend im Fernstudium wertvolles Know-how für die anwaltliche Tätigkeit. Das aus Ihrer grundständigen juristischen Ausbildung bekannte materielle Rechtswissen wird dabei mit praxisorientiertem Anwaltswissen optimal verzahnt. Rechtswissenschaftliche Inhalte werden interdisziplinär vermittelt, und Sie können Ihr rechtsmethodisches anwaltliches Denkvermögen stärken.

Renommierte und erfahrene Anwältinnen und Anwälte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verfassen die Studienmaterialien und betreuen Sie bei Ihrer Masterarbeit. Zudem unterliegen alle Lernmaterialien einer regelmäßigen Qualitätssicherung und Evaluation. Ein international anerkannter Titel und unser differenziertes Ausbildungskonzept schärfen Ihr Profil und bilden den Grundstein Ihrer erfolgreichen Anwaltskarriere.

Weitere Informationen:

https://www.fernuni-hagen.de/jur_weiterbildung/anwaltsrecht.shtml

 

 

 

Die Rechtsanwaltskammer Hamm bietet ein umfangreiches Fortbildungsprogramm an. Über 200 Veranstaltungen decken einen Großteil der Rechtsgebiete ab, mit denen Sie in der täglichen Praxis konfrontiert werden. Unser Programm umfasst für alle Fachanwaltschaften Fortbildungsveranstaltungen, die grundsätzlich gemäß § 15 FAO (5 Zeitstunden pro Veranstaltung) anerkennungsfähig sind. 
 

Hier gelangen Sie zu unserem aktuellen Fortbildungsangebot und zur Onlinebuchung.

 

Anmeldebedingungen

Aus organisatorischen Gründen ist für jeden Teilnehmer eine gesonderte Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist nur für Mitglieder der Rechtsanwaltskammer Hamm möglich. Die von uns angebotenen Mitarbeiterseminare können nur von Angestellten (RA/ReNo-Fachangestellte, Rechtsfachwirte) der Mitglieder der Rechtsanwaltskammer gebucht und besucht werden.


Sofern im Veranstaltungsprogramm nicht etwas Abweichendes angegeben ist, beträgt die Teilnahmegebühr für jede Veranstaltung € 75,00.
 

Wir bieten Ihnen zwei Möglichkeiten an, die Teilnahmegebühr zu entrichten: per Überweisung oder per SEPA-Lastschriftmandat. Das Formular zur Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats finden Sie hier. Nach Durchführung des Seminars erhalten Sie von uns eine Rechnung. Bitte nehmen Sie vor Erhalt der Rechnung keine Überweisung vor. Haben Sie uns ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt, werden wir den fälligen Betrag von Ihrem Konto einziehen. Das Datum des Lastschrifteinzugs entnehmen Sie bitte der Rechnung.

Wir berücksichtigen die Anmeldungen in der Reihenfolge ihrer Eingänge. Sollte das von Ihnen gewählte Seminar bereits ausgebucht sein, erhalten Sie von uns rechtzeitig eine Absage. War Ihre Anmeldung erfolgreich, so bestätigen wir Ihnen schriftlich, dass Sie einen Platz in dem gewählten Seminar erhalten haben.

Sollten Sie nach erfolgreicher Anmeldung kurzfristig verhindert sein, bitten wir Sie im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen, sich rechtzeitig von dem Seminar abzumelden, damit der dann freiwerdende Platz an eine andere Kollegin oder an einen anderen Kollegen vergeben werden kann. Leider müssen wir die Teilnahmegebühr berechnen, wenn die Abmeldung nicht mindestens 7 Tage vor dem Seminarbeginn schriftlich (per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Fax oder Brief) erfolgt ist.

Wenn nicht anders angegeben,finden die Veranstaltungen im Gebäude derRechtsanwaltskammer Hamm statt. Über eventuelle Änderungen setzen wir Sie rechtzeitig in Kenntnis.Parkplätze sind direkt am Kammergebäude.

Über die Fortbildung wird eine Bescheinigung erteilt. Die fachanwaltsspezifischen Veranstaltungen sind grundsätzlich mit einem Umfang von 5 Zeitstunden gemäß § 15 FAO anerkennungsfähig.

 

Seminare online buchen – Seminarwesen online

 

Das Tool zur Online-Seminarbuchung, das unter https://www.datev.de/cuonpu2/mandant/16/SeminarUebersichtLayout.jspx  abrufbar ist, wird durch die Datev eG im Auftrag der Rechtsanwaltskammer Hamm betrieben.

 

Die Online-Anwendung stellt einen hohen Zugriffsschutz mittels der Authentifizierungsmethode von Benutzername und Kennwort sicher. Bei der Nutzung der Online-Anwendung Seminarwesen online können zum Zwecke der Fehler- und Performanceanalyse sowie zum Nachvollzug durchgeführter Transaktionen die folgenden Nutzerinformationen erhoben werden:

-  Identifikation des Nutzers (Benutzername)

-  Zeit der Anfrage, sowie unserer Antworten

-  Übertragenes Datenvolumen

-  Aufgerufene Transaktionen (URLs)

-  Fehlermeldungen der Authentisierungsverfahren und Anwendungen

 

Die nutzerspezifischen Detailinformationen werden maximal 14 Tage gespeichert. Auswertungen dieser Daten finden ausschließlich für Recherchen im Fehlerfall oder bei Performanceproblemen statt. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO.

 

Darüber hinaus werden Ihre persönlichen Daten nur dann gespeichert, wenn Sie uns diese von sich aus, z. B. bei einer Seminarbuchung, angeben. Ihre Daten werden auch nur zu dem auf der jeweiligen Seite angegebenen Zweck, z.B. zur Weiterverarbeitung Ihrer Seminarbuchung, verwendet. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO.

 

Die vollständige Datenschutzerklärung der RAK Hamm finden Sie hier:

 

Bei Rückfragen hilft Ihnen unter der Durchwahlnummer 02381/985016 gerne unsere Seminarbetreuung weiter.

 

Die Rechtsanwaltskammer Hamm bietet ein umfangreiches Fortbildungsprogramm an. Über 200 Veranstaltungen decken einen Großteil der Rechtsgebiete ab, mit denen Sie in der täglichen Praxis konfrontiert werden. Unser Programm umfasst für alle Fachanwaltschaften Fortbildungsveranstaltungen, die grundsätzlich gemäß § 15 FAO (5 Zeitstunden pro Veranstaltung) anerkennungsfähig sind. 
 

Hier gelangen Sie zu unserem aktuellen Fortbildungsangebot und zur Onlinebuchung.

 

Anmeldebedingungen

Aus organisatorischen Gründen ist für jeden Teilnehmer eine gesonderte Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist nur für Mitglieder der Rechtsanwaltskammer Hamm möglich. Die von uns angebotenen Mitarbeiterseminare können nur von Angestellten (RA/ReNo-Fachangestellte, Rechtsfachwirte) der Mitglieder der Rechtsanwaltskammer gebucht und besucht werden.


Sofern im Veranstaltungsprogramm nicht etwas Abweichendes angegeben ist, beträgt die Teilnahmegebühr für jede Veranstaltung € 75,00.
 

Wir bieten Ihnen zwei Möglichkeiten an, die Teilnahmegebühr zu entrichten: per Überweisung oder per SEPA-Lastschriftmandat. Das Formular zur Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats finden Sie hier. Nach Durchführung des Seminars erhalten Sie von uns eine Rechnung. Bitte nehmen Sie vor Erhalt der Rechnung keine Überweisung vor. Haben Sie uns ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt, werden wir den fälligen Betrag von Ihrem Konto einziehen. Das Datum des Lastschrifteinzugs entnehmen Sie bitte der Rechnung.

Wir berücksichtigen die Anmeldungen in der Reihenfolge ihrer Eingänge. Sollte das von Ihnen gewählte Seminar bereits ausgebucht sein, erhalten Sie von uns rechtzeitig eine Absage. War Ihre Anmeldung erfolgreich, so bestätigen wir Ihnen schriftlich, dass Sie einen Platz in dem gewählten Seminar erhalten haben.

Sollten Sie nach erfolgreicher Anmeldung kurzfristig verhindert sein, bitten wir Sie im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen, sich rechtzeitig von dem Seminar abzumelden, damit der dann freiwerdende Platz an eine andere Kollegin oder an einen anderen Kollegen vergeben werden kann. Leider müssen wir die Teilnahmegebühr berechnen, wenn die Abmeldung nicht mindestens 7 Tage vor dem Seminarbeginn schriftlich (per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Fax oder Brief) erfolgt ist.

Wenn nicht anders angegeben,finden die Veranstaltungen im Gebäude derRechtsanwaltskammer Hamm statt. Über eventuelle Änderungen setzen wir Sie rechtzeitig in Kenntnis.Parkplätze sind direkt am Kammergebäude.

Über die Fortbildung wird eine Bescheinigung erteilt. Die fachanwaltsspezifischen Veranstaltungen sind grundsätzlich mit einem Umfang von 5 Zeitstunden gemäß § 15 FAO anerkennungsfähig.

 

Bei Rückfragen hilft Ihnen unter der Durchwahlnummer 02381/985016 gerne unsere Seminarbetreuung weiter.

 

Datenschutz

 

Seminare online buchen – Seminarwesen online

 

Das Tool zur Online-Seminarbuchung, das unter https://www.datev.de/cuonpu2/mandant/16/SeminarUebersichtLayout.jspx abrufbar ist, wird durch die Datev eG im Auftrag der Rechtsanwaltskammer Hamm betrieben.

 

Die Online-Anwendung stellt einen hohen Zugriffsschutz mittels der Authentifizierungsmethode von Benutzername und Kennwort sicher. Bei der Nutzung der Online-Anwendung Seminarwesen online können zum Zwecke der Fehler- und Performanceanalyse sowie zum Nachvollzug durchgeführter Transaktionen die folgenden Nutzerinformationen erhoben werden:

-  Identifikation des Nutzers (Benutzername)

-  Zeit der Anfrage, sowie unserer Antworten

-  Übertragenes Datenvolumen

-  Aufgerufene Transaktionen (URLs)

-  Fehlermeldungen der Authentisierungsverfahren und Anwendungen

 

Die nutzerspezifischen Detailinformationen werden maximal 14 Tage gespeichert. Auswertungen dieser Daten finden ausschließlich für Recherchen im Fehlerfall oder bei Performanceproblemen statt. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO.

 

Darüber hinaus werden Ihre persönlichen Daten nur dann gespeichert, wenn Sie uns diese von sich aus, z. B. bei einer Seminarbuchung, angeben. Ihre Daten werden auch nur zu dem auf der jeweiligen Seite angegebenen Zweck, z.B. zur Weiterverarbeitung Ihrer Seminarbuchung, verwendet. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO.

 

Die vollständige Datenschutzerklärung der RAK Hamm finden Sie hier:

 

Bei Rückfragen hilft Ihnen unter der Durchwahlnummer 02381/985016 gerne unsere Seminarbetreuung weiter.


Ausbildung zum/r Rechtsanwaltsfachangestellten und zum/r Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten.

Die Ausbildung wird bundeseinheitlich durch die Ausbildungsverordnung über die Berufsausbildung zum/r Rechtsanwaltsfachangestellten und Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten vom 23.11.1987 in der jeweils gültigen Fassung geregelt (ReNoPatAusbV BGBl. l, S. 2392). Für Ausbildungsverhältnisse ab dem 01.08.2015 gilt die  ReNoPat-Ausbildungsverordnung vom 29.08.2014.

Gemeinsamer Teil der Ausbildung für alle genannten Berufe sind im ersten Ausbildungsjahr insbesondere die Grundsätze der Büropraxis und Büroorganisation und Grundsätze der Rechtsordnung.

Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr sind gemeinsame Teile der Ausbildung für die genannten Berufe die Beschäftigung mit wesentlichen Vorschriften des Berufsrechts der Anwälte und Notare, dem Aufbau und den Aufgaben der Rechtspflege sowie Aneignung von grundsätzlichen Kenntnissen und Fertigkeiten in der Büropraxis.

Daneben lernen die Auszubildenden die besonderen Teile des Ausbildungsberufsbildes für die Rechtsanwaltsfachangestellten und ebenso für die Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten kennen.

In dem Ausbildungsberufsbild für die RA-Fachangestellten ist schwerpunktmäßig die Mitarbeit bei der Behandlung von Fällen aus den verschiedenen Rechtsgebieten, Mitarbeit in Zwangsvollstreckungsangelegenheiten und Erstellen von Vergütungsrechnungen; die Schwerpunkte bei dem Ausbildungsberufsbild für die ReNo-Fachangestellten sind in der Mitarbeit bei der Bearbeitung von Fällen aus den verschiedenen Rechtsgebieten, Mitarbeit im Urkundswesen und beim Führen der Bücher des Notars, Mitarbeit bei der Abwicklung von Grundstücksangelegenheiten und Erstellung von Kostenrechnungen.

Zugangsvoraussetzungen gibt es nicht; jedoch sollte die Fachoberschulreife vorhanden sein. Gute Chancen hat, wer die deutsche Sprache beherrscht, Organisationstalent und PC Kenntnisse besitzt.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Eine vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung gemäß § 45 Abs. 1 BBiG ist möglich, wenn der Leistungsdurchschnitt in der Kanzlei wie in der Berufsschule bei mindestens 2,0 liegt.

Bei der Ermittlung des Notendurchschnitts werden die Fächer

  • allgemeine Wirtschaftslehre
  • Rechnungswesen
  • Textverarbeitung

jeweils einfach sowie das Fach

  • Recht

doppelt gewichtet. Die Summe ist sodann durch 5 zu teilen (gerundet auf eine Nachkommastelle).

Die Dauer der Probezeit beträgt mindestens einen Monat, höchstens vier Monate (§ 20 BBiG).

Nachweise und Prüfungen

Für die hier genannten Berufe wird zwischen dem zwölften und achtzehnten Monat der Ausbildung eine schriftliche Zwischenprüfung durchgeführt. Die Ausbildungen schließen mit einer schriftlich und mündlich durchgeführten Abschlussprüfung ab.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung ist eine Vereinbarung, die im Ausbildungsvertrag von beiden Seiten festgeschrieben wird.

Die Empfehlungen der Rechtsanwaltskammer hinsichtlich der Ausbildungsvergütung (brutto) lauten seit dem 01.01.2014 wie folgt:

  • 1. Ausbildungsjahr: 550,00 €, mindestens aber 440,00 €
  • 2. Ausbildungsjahr: 600,00 €, mindestens aber 480,00 €
  • 3. Ausbildungsjahr: 650,00 €, mindestens aber 520,00 €
  •  

Der Vorstand der Rechtsanwaltskammer Hamm hat in seiner Sitzung am 15. November 2017 beschlossen, die Empfehlungen für die Ausbildungsvergütung mit Wirkung ab Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 1. August 2018 auf nachfolgende Brutto-Beträge zu erhöhen:

 

1. Ausbildungsjahr:   650,00 €, mindestens aber 520,00 €

2. Ausbildungsjahr:   725,00 €, mindestens aber 580,00 €

3. Ausbildungsjahr:   800,00 €, mindestens aber 640,00 €

 

Die Vergütungsempfehlungen sind letztmals mit Wirkung ab dem 1. Januar 2014 erhöht worden. Grund für die neuerliche Erhöhung der Empfehlungen durch den Kammervorstand ist ein Vergütungsvergleich mit anderen Ausbildungsberufen, mit denen die Anwaltschaft im Wettbewerb um qualifizierte Auszubildende in Konkurrenz steht sowie mit den Vergütungsempfehlungen der anderen Rechtsanwaltskammern im Bundesgebiet. Die Ausbildungsvergütung stellt ein maßgebliches, wenn auch nicht allein ausschlaggebendes, Kriterium der Attraktivität eines Ausbildungsberufes dar.

 

Die Empfehlungen der Rechtsanwaltskammer Hamm haben insofern verbindlichen Charakter für die Ausbildenden, als gemäß § 17 Abs. 1 BBiG Ausbildende Auszubildenden eine angemessene Vergütung zu gewähren haben. Als unangemessen gilt nach der einschlägigen Rechtsprechung eine Unterschreitung der empfohlenen Ausbildungsvergütung um mehr als 20 %. Ausbildungsverträge, die die Empfehlungen um mehr als 20 % unterschreiten, werden nicht in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse eingetragen mit der Folge, dass diese Auszubildenden nicht zur späteren Abschlussprüfung zugelassen werden können.

 

Die Empfehlungen der Rechtsanwaltskammer gewähren eine Mindestvergütung in den Ausbildungsberufen. Sie begründen keine Bindungswirkung im Sinne einer Obergrenze der zahlbaren Vergütung. Nach den Erfahrungen der Rechtsanwaltskammer kann es angezeigt sein im Wettbewerb um qualifizierte Auszubildende eine höhere Vergütung zu zahlen, als die Kammer empfiehlt. Eine solche Überschreitung der Empfehlungen ist zulässig.

 

Perspektiven/Berufsaussichten

Den Dienstleistungen in Sachen "Recht" gehört die Zukunft. Das Wirtschafts- und Privatleben wird komplexer. Die Nachfrage nach Rechtshilfe und Beratung wird immer größer. Dem/der ausgebildeten Rechtsanwaltsfachangestellten und Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten stehen in vielen Bereichen der Verwaltung und Wirtschaft alle Wege offen.

Ausbildungsberater im Kammerbezirk der Rechtsanwaltskammer Hamm:

  • Rechtsanwalt Udo Weigelt, Arnsberg, Landgerichtsbezirk Arnsberg
  • Rechtsanwältin Marion Schmidt, Bielefeld, Landgerichtsbezirk Bielefeld
  • Rechtsanwalt und Notar a. D. Udo Bornemann, Bochum, Landgerichtsbezirk Bochum
  • Rechtsanwältin Hildegard Cissée, Detmold, Landgerichtsbezirk Detmold
  • Rechtsanwalt Eugen Michael, Dortmund, Landgerichtsbezirk Dortmund
  • Rechtsanwältin Tanja Langa, Gelsenkirchen, Landgerichtsbezirk Essen
  • Rechtsanwalt Ingo Theissen Graf Schweinitz, Hagen, Landgerichtsbezirk Hagen
  • Rechtsanwalt Dr. Thomas Leuer, Münster, Landgerichtsbezirk Münster
  • Rechtsanwältin Franziska Köneke, Paderborn, Landgerichtsbezirk Paderborn
  • Rechtsanwältin Inge Voß, Olpe, Landgerichtsbezirk Siegen
  • Rechtsanwalt Eckhard Schormann, Siegen, Landgerichtsbezirk Siegen

Beratung der Auszubildenden

  • Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis;
  • Verkürzung der Ausbildungszeiten (Anrechnung, Abkürzung, vorzeitige Zulassung) und Verlängerung;
  • Berufsschulbesuch und Teilnahme an Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte;
  • Zwischen- und Abschlussprüfungen (Anmeldung, Zulassung, Anforderungen und Ablauf);
  • Aufstiegs-, Fortbildungs- und Förderungsmöglichkeiten;
  • Hinweise auf Beratungsmöglichkeiten bei Leistungs- und Entwicklungsstörungen.

Berater kontrolliert Ausbildungsqualität

Die Überwachung der Durchführung der Berufsausbildung umfasst insbesondere

  • Art und Einrichtung der Ausbildungsstätte;
  • angemessenes Verhältnis zwischen Ausbildenden/Ausbildern/Fachkräften/Ausbildungsplätzen und Auszubildenden;
  • persönliche und fachliche Eignung der Ausbildenden und Ausbilder;
  • Einhaltung der Ausbildungsordnung und des betrieblichen Ausbildungsplanes;
  • Einhaltung des Verbots der Beschäftigung mit ausbildungsfremden Arbeiten;
  • Freistellung zum Besuch der Berufsschule/von Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte;
  • kostenlose Bereitstellung der Ausbildungsmittel;
  • Anwendung der einschlägigen Vorschriften (z. B. Berufsbildungsgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz, Mutterschutzgesetz und sonstige arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften);
  • Erfüllung von Auflagen zur Behebung von Eignungsmängeln.

Beilegung von Streitigkeiten

Bei der Rechtsanwaltskammer besteht zur Beilegung von Streitigkeiten aus einem bestehenden Berufsausbildungsverhältnis ein Ausschuss gemäß § 111 Abs. 2 des ArbGG. Dieser ist vor Inanspruchnahme des Arbeitsgerichts anzurufen.

Die wichtigsten Gesetze

Das Berufsbildungsgesetz vom 23.03.2005 (BGBl. I S. 931) enthält Bestimmungen über Begründung, Inhalt und Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses.

Das Berufsbildungsgesetz regelt die Berufsbildung. Darunter versteht es

  • die Berufsausbildungsvorbereitung,
  • die Berufsausbildung,
  • die berufliche Fortbildung,
  • die berufliche Umschulung (§ 1 Abs. 1 BBiG).

Die Ausbildungsordnung hat mindestens festzulegen:

  • die Bezeichnung des Ausbildungsberufes,
  • die Ausbildungsdauer, sie soll nicht mehr als drei und nicht weniger als zwei Jahre betragen,
  • die beruflichen Fertigkeiten und Kenntnisse, die Gegenstand der Berufsausbildung sind,
  • eine Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Vermittlung der beruflichen Fertigkeiten und Kenntnisse und Fähigkeiten,
  • die Prüfungsanforderungen (§ 4 Abs. 2 BBiG).

Wer einen anderen zur Berufsausbildung einstellt, hat mit dem Auszubildenden einen Berufsausbildungsvertrag zu schließen (§ 10 Abs. 1 BBiG). Das Berufsbildungsgesetz nennt die Person, die einen Auszubildenden einstellt, den Ausbildenden.

In die Niederschrift sind nach § 11 Abs. 1 BBiG aufzunehmen:

  • Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der Berufsausbildung, insbesondere die Berufstätigkeit, für die ausgebildet werden soll,
  • Beginn und Dauer der Berufsausbildung,
  • Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte,
  • Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit,
  • Dauer der Probezeit,
  • Zahlung und Höhe der Vergütung (§ 17 BBiG),
  • Dauer des Urlaubs,
  • Voraussetzungen, unter denen der Berufsausbildungsvertrag gekündigt werden kann (§ 22 Abs. 1 und 2 BBiG).
  • Der Ausbildende hat den Auszubildenden für die Teilnahme am Berufsschulunterricht freizustellen (§ 15 BBiG).
  • Der gesetzliche Mindesturlaub ist
  • für Jugendliche im Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) und
  • für Erwachsene im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) festgelegt, Schwerbehinderte haben Anspruch auf Zusatzurlaub (SchwbG).

 


 

Abschlussprüfung Winter 2017

 

Der schriftliche Teil der Abschlussprüfung Winter 2017 in den Ausbildungsberufen Rechtsanwaltsfachangestellte/r und Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r fand am

 

Dienstag, 05.12.2017 (1. Tag),

Mittwoch, 06.12.2017 (2. Tag) und

Freitag, 08.12.2017 (3. Tag / FI) statt.

 

Anmeldeschluss war der 19. Oktober 2017 (Ausschlussfrist)

(Tag des Posteingangs bei der Rechtsanwaltskammer Hamm)

 

Prüfungsteilnehmer nach der bis zum 31.07.2015 geltenden ReNoPatAusbV:

 

1. Prüfungstag am 5. Dezember 2017

08:30 – 10:00 Uhr Rechtsanwaltsvergütungsrecht

                Rechtsanwaltsvergütungs-, Gerichts- und Notarkostenrecht (90 Minuten )

10:30 – 12:00 Uhr Recht, Wirtschafts- und Sozialkunde (90 Minuten )

 

2. Prüfungstag am 6. Dezember 2017

08:30 – 10:00 Uhr Zivilprozessrecht

                Zivilprozessrecht und freiwillige Gerichtsbarkeit (90 Minuten )

10:30 – 11:30 Uhr Rechnungswesen (60 Minuten )

 

3. Prüfungstag am 8. Dezember 2017

Fachbezogene Informationsverarbeitung

08:30 – 09:00 Uhr Textverarbeitung (30 Minuten)

09:15 – 10:15 Uhr Textbearbeitung (60 Minuten )

 

Prüfungsteilnehmer nach der seit dem 01.08.2015 geltenden ReNoPatAusbV:

 

1. Prüfungstag am 05.12.2017

08:30 – 11:00 Uhr Rechtsanwendung im Rechtsanwaltsbereich oder

                Rechtsanwendung im Rechtsanwalts- und Notarbereich (150 Minuten )

11:45 – 12:45 Uhr Geschäfts- und Leistungsprozesse (60 Minuten)

 

2. Prüfungstag am 06.12.2017

08:30 – 10:00 Uhr Vergütung und Kosten 90 Minuten

10:30 – 11:30 Uhr Wirtschafts- und Sozialkunde 60 Minuten

 

Für alle Prüfungsteilnehmer gilt:

Die Prüfungsteilnehmer sind berechtigt, den „Schönfelder“, die Dienstordnung für Notare (DONot), Gebührentabellen und andere aktuelle Gesetzestexte ohne Erläuterungen und Kommentierungen sowie einen nicht programmierbaren Taschenrechner mitzubringen.

 

Folgende Arbeits- und Hilfsmittel sind während der Prüfung nicht zugelassen:

 

  • Bemerkungen, Schemata, Erläuterungen
  • Register/Reiter, die Wortvermerke tragen, die nicht Gesetzesbezeichnungen sind, wie z. B. "Verjährung" oder "Berufung"
  • auch Überschriften von einzelnen Vorschriften sind nicht erlaubt
  • Farbliche Markierungen, die ein Schemata erkennen lassen (z. B. rot für Zulässigkeit, blau für Begründetheit, gelb für Anspruchsgrundlagen)
  • Gebührentabellen mit Erläuterungen (z. B. Berechnung der Mittelgebühr etc.) wie z. B. Schwarzwälder Gebührentabelle, Schmeckenbecher Kostentafeln, Höver Gebührentabellen
  • Textausgaben mit Erläuterungen (z. B. DAV Textausgabe RVG)

 

Der Termin der mündlichen Prüfung wird wie bisher von den örtlichen Prüfungsausschüssen in eigener Zuständigkeit festgelegt. Zur Freistellung von Auszubildenden für Prüfungen wird auf die gesetzlichen Regelungen, hier insbesondere §§ 15 BBiG, 10 JArbSchG, hingewiesen.

 


 

Abschlussprüfung Sommer 2018

 

Der schriftliche Teil der Abschlussprüfung Sommer 2018 in den Ausbildungsberufen Rechtsanwaltsfachangestellte/r und Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r findet am

 

Mittwoch, 02.05.2018 (1. Tag | neues und altes Recht),

Donnerstag, 03.05.2018 (2. Tag | neues und altes Recht) und

Freitag, 04.05.2018 (3. Tag / FI | altes Recht) statt.

 

Anmeldeschluss ist der 5. März 2018 (Ausschlussfrist)

(Tag des Posteingangs bei der Rechtsanwaltskammer Hamm)

 

Die Anmeldungen sind vollständig mit den einheitlichen Anmeldeformularen (neues Recht | altes Recht) vorzunehmen.

Unvollständige Anmeldeunterlagen können zu einer Nichtzulassung führen.

 

Prüfungsbeginn ist jeweils 08:30 Uhr in den Klassenräumen der zuständigen Berufskollegs. Folgender Zeitplan ist vorgesehen:

 

Prüfungsteilnehmer nach der bis zum 31.07.2015 geltenden ReNoPatAusbV:

 

1. Prüfungstag am 2. Mai 2018

08:30 - 10:00 Uhr Rechtsanwaltsvergütungsrecht

                Rechtsanwaltsvergütungs-, Gerichts- und Notarkostenrecht (90 Minuten )

10:30 - 12:00 Uhr Recht, Wirtschafts- und Sozialkunde (90 Minuten )

 

2. Prüfungstag am 3. Mai 2018

08:30 - 10:00 Uhr Zivilprozessrecht

                Zivilprozessrecht und freiwillige Gerichtsbarkeit (90 Minuten )

10:30 - 11:30 Uhr Rechnungswesen (60 Minuten )

 

3. Prüfungstag am 4. Mai 2018

Fachbezogene Informationsverarbeitung

1. Prüfungslauf

08:30 - 09:00 Uhr Textverarbeitung (30 Minuten)

09:15 - 10:15 Uhr Textbearbeitung (60 Minuten )

 

2. Prüfungslauf

10:45 - 11:15 Uhr Textverarbeitung (30 Minuten)

11:30 - 12:30 Uhr Textbearbeitung (60 Minuten )

 

Prüfungsteilnehmer nach der seit dem 01.08.2015 geltenden ReNoPatAusbV:

 

1. Prüfungstag am 2. Mai 2018

08:30 – 11:00 Uhr Rechtsanwendung im Rechtsanwaltsbereich oder

                Rechtsanwendung im Rechtsanwalts- und Notarbereich (150 Minuten )

11:45 – 12:45 Uhr Geschäfts- und Leistungsprozesse (60 Minuten)

 

2. Prüfungstag am 3. Mai 2018

08:30 – 10:00 Uhr Vergütung und Kosten 90 Minuten

10:30 – 11:30 Uhr Wirtschafts- und Sozialkunde 60 Minuten

 

Für alle Prüfungsteilnehmer gilt:

Die Prüfungsteilnehmer sind berechtigt, den „Schönfelder“, die Dienstordnung für Notare (DONot), Gebührentabellen und andere aktuelle Gesetzestexte ohne Erläuterungen und Kommentierungen sowie einen nicht programmierbaren Taschenrechner mitzubringen.

 

Folgende Arbeits- und Hilfsmittel sind während der Prüfung nicht zugelassen:

 

  • Bemerkungen, Schemata, Erläuterungen
  • Register/Reiter, die Wortvermerke tragen, die nicht Gesetzesbezeichnungen sind, wie z. B. "Verjährung" oder "Berufung"
  • auch Überschriften von einzelnen Vorschriften sind nicht erlaubt
  • Farbliche Markierungen, die ein Schemata erkennen lassen (z. B. rot für Zulässigkeit, blau für Begründetheit, gelb für Anspruchsgrundlagen)
  • Gebührentabellen mit Erläuterungen (z. B. Berechnung der Mittelgebühr etc.) wie z. B. Schwarzwälder Gebührentabelle, Schmeckenbecher Kostentafeln, Höver Gebührentabellen
  • Textausgaben mit Erläuterungen (z. B. DAV Textausgabe RVG)

 

Aufgefordert zur Prüfung sind alle Auszubildenden, deren Ausbildungszeit spätestens am 30.09.2018 endet sowie Wiederholer.

 

Die Ausbildungspraxen sind verpflichtet, die Prüflinge bis zum 5. März 2018 (Ausschlussfrist) bei der Rechtsanwaltskammer Hamm zur Prüfung anzumelden.

 

Später eingehende Meldungen können nicht mehr berücksichtigt werden.

 

Ferner werden auch diejenigen Auszubildenden zur Prüfung aufgerufen, die eine vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung gemäß § 45 Abs. 1 BBiG oder eine Zulassung als Externe gemäß § 45 Abs. 2 BBiG anstreben.

 

Eine vorzeitige Zulassung kommt nur bei – nachgewiesenen – überdurchschnittlichen Leistungen (2,0) in der Praxis und in der Berufsschule in Betracht. Ob die Voraussetzungen vorliegen, wird von der Rechtsanwaltskammer Hamm im Einzelnen geprüft.

 

Die Prüfungsgebühr beträgt 100,00 € je Prüfling. Sie ist gemäß § 3 Nr. 11 des Ausbildungsvertrages i. V. m. § 11 der Prüfungsordnung vom Ausbildenden zu tragen und ist mit der Anmeldung fällig. Falls ein Ausbildungsverhältnis nicht mehr besteht, ist die Prüfungsgebühr vom Prüfungsbewerber zu entrichten. Die Prüfungsgebühr ist auf das Sonderkonto RAK Hamm, Sparkasse Münsterland Ost, IBAN: DE 81 4005 0150 0000 5253 11, BIC: WELADED1MST (Kto.: 525311, BLZ: 40050150) anzuweisen (siehe Anmeldeformular).

 

Bei den Überweisungen muss auf dem Überweisungsbeleg der Name des/der Prüfungsteilnehmers/Prüfungsteilnehmerin mit der Rollen-Nr. (Vertragsnr.) sowie der Prüfungsort angegeben werden, damit eine richtige Zuordnung erfolgen kann. Bei fehlenden Angaben ist nicht gewährleistet, dass eine Zulassung erfolgt und dem zuständigen Prüfungsausschuss zugeordnet wird.

 

Der Termin der mündlichen Prüfung wird wie bisher von den örtlichen Prüfungsausschüssen in eigener Zuständigkeit festgelegt. Zur Freistellung von Auszubildenden für Prüfungen wird auf die gesetzlichen Regelungen, hier insbesondere §§ 15 BBiG, 10 JArbSchG, hingewiesen.

 


Prüfungsvorbereitung – altes Recht

 

Von der Kammer werden Vorbereitungskurse zur Abschlussprüfung Sommer 2018 nach altem Recht kostenpflichtig ab Februar 2018 durchgeführt.

 

Die Kurse werden an den Berufskollegstandorten Gelsenkirchen, Hamm, Lippstadt, Minden und Rheine angeboten.

 

Anmeldefrist: 18. Januar 2018

 

Die Kammer behält sich vor, bei zu geringer Teilnehmerzahl die Kurse zusammenzulegen bzw. abzusagen.

 

Die Kurse dienen dazu, etwaige Ausbildungsdefizite aufzufangen. Von erfahrenen Referenten werden folgende Themenbereiche behandelt:

 

  • Verfahrensrecht
  • freiwillige Gerichtsbarkeit
  • RVG und GNotKG.

 

Das Anmeldeformular finden Sie hier.


 

Liste der Prüfungsausschüsse

 

Amtsperiode 01.08.2017 - 31.07.2021

Prüfungsausschuss Ahaus:
(Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung Ahaus)

Rechtsanwalt Hagen Ebert
Eschstr. 71, 48703 Stadtlohn

Prüfungsausschuss Bielefeld:

(Rudolf-Rempel-Berufskolleg, Bielefeld)

Oberstudienrätin Beatrix Greving-Heinrichsmeyer

c/o Rudolf-Rempel-Berufskolleg

An der Rosenhöhe 5, 33647 Bielefeld

Prüfungsausschuss Bocholt:
(Berufskolleg am Wasserturm, Bocholt)

Rechtsanwalt und Notar Dr. Dieter Wigger

c/o RAe Felgemacher Harbing Dr. Wigger

Hermannstr. 23, 46399 Bocholt

Prüfungsausschuss Bochum:
(Klaus-Steilmann-Berufskolleg, Bochum)

Studiendirektorin Claudia Gümbel

c/o Klaus-Steilmann-Berufskolleg

Kaufmännische Schule der Stadt Bochum

Westenfelder Str. 88, 44867 Bochum

Prüfungsausschuss Bottrop:
(Berufskolleg der Stadt Bottrop)
Rechtsanwalt Wolfgang Vornefeld-Sühling
Essener Str. 34, 46236 Bottrop
Prüfungsausschuss Detmold:
(Hanse-Berufskolleg Lemgo)
Rechtsanwalt Tobias Schumacher
Kirchplatz 7, 32791 Lage
Prüfungsausschuss Dortmund:
(Konrad-Klepping-Berufskolleg, Dortmund
Bürovorsteherin Heike Reitzig
c/o Kanzlei Husemann Eickhoff Salmen & Partner
Lissaboner Allee 1, 44269 Dortmund

Prüfungsausschuss Essen:

(Robert-Schuman-Berufskolleg, Essen)

Bürovorsteher Heinrich Schulte gen. Geldermann

c/o RAe Ohletz pp.

Bonsiepen 13, 45136 Essen

Prüfungsausschuss Gelsenkirchen:
(Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, Gelsenkirchen)
Rechtsanwalt Markus Jakubowski
Bochumer Str. 3, 45879 Gelsenkirchen
Prüfungsausschuss Gütersloh:
(Reinhard-Mohn-Berufskolleg, Gütersloh)
Rechtsfachwirt Torsten Mersch
c/o Steuer- und Anwaltskanzlei HNV GbR
Wilhelmstr. 18, 33415 Verl
Prüfungsausschuss Hagen:
(Berufskolleg der Stadt Hagen)
Rechtsanwältin und Notarin Martina Fröse-Ehrler
Bachplatz 1, 58313 Herdecke
Prüfungsausschuss Hamm:
(Friedrich-List-Berufskolleg, Hamm)
Rechtsanwältin Eva-Maria Franik
c/o RAe Deppenkemper pp.
Moritz-Bacharach-Str. 5, 59071 Hamm
Prüfungsausschuss Iserlohn:
(Berufskolleg des Märkischen Kreises, Iserlohn)
Rechtsanwalt und Notar a. D. Ulrich Betten
Bömbergring 127, 58636 Iserlohn
Prüfungsausschuss Lippstadt:
(Lippe-Berufskolleg, Lippstadt)
Rechtsanwalt und Notar Johannes Bergmann
Hauptstr. 73, 59609 Anröchte
Prüfungsausschuss Lüdenscheid:
(Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg, Halver-Ostendorf)
Rechtsanwalt und Notar Klaus-Dieter Voth
c/o Bergfeld & Partner GbR
Rathausplatz 21-23, 58507 Lüdenscheid
Prüfungsausschuss Meschede:
(Berufskolleg Meschede des HSK)
Rechtsanwalt und Notar a. D. Franz Sauerwald
Steinstr. 24 a, 59872 Meschede
Prüfungsausschuss Minden:
(Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg, Minden)
Rechtsanwältin Birgit Hüntemann-Röttger
Kampstr. 27, 32423 Minden
Prüfungsausschuss Münster:
(Hansa-Berufskolleg, Münster)
Rechtsanwältin und Notarin a. D. Eva-Maria Stracke
Bogenstr. 15/16, 48143 Münster
Prüfungsausschuss Paderborn:
(Berufskolleg Schloß Neuhaus, Paderborn)
Dr. Gabriele Sacher
c/o Berufskolleg Schloß Neuhaus
An der Kapelle 2, 33104 Paderborn
Prüfungsausschuss Recklinghausen:
(Kuniberg Berufskolleg, Recklinghausen)
Studienrätin Christina Albri
c/o Kuniberg Berufskolleg
Im Kuniberg 79, 45665 Recklinghausen
Prüfungsausschuss Rheine:
(Städt. Kaufm. Schulen Rheine)
Dipl.-Wirtschaftsjuristin Christina Meier,
c/o Kaufmännische Schulen Rheine,
Lindenstr. 36, 48431 Rheine

 

Prüfungsausschuss Siegen:
(Berufskolleg Siegen / Berufskolleg Olpe)
Rechtsanwalt Eckhard Schormann
Hindenburgstr. 1, 57072 Siegen
Prüfungsausschuss Soest:
(Hubertus-Schwartz-Berufskolleg, Soest)
Rechtsanwältin Kornelia Weiberg
Dasselwall 31, 59494 Soest
Prüfungsausschuss Unna:
(Hansa-Berufskolleg Unna / Lippe Berufskolleg Lünen)
Bürovorsteherin Eva-Maria Washausen
c/o RAe Reimann Spellerberg
Steinstr. 43, 59368 Werne
Prüfungsausschuss Warendorf:
(Paul-Spiegel-Berufskolleg des Kreises Warendorf)
Rechtsanwalt und Notar Peter Reeken
Dreibrückenstr. 31 b, 48231 Warendorf

 

 

 

Die Liste der Prüfungsausschüsse kann zudem hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden.



Einstiegsqualifizierung (EQ)

Ausbildungskanzleien können junge Menschen im Rahmen einer EQ an eine Ausbildung heranführen.

Zielgruppen für EQ-Maßnahmen sind Ausbildungsbewerber/innen, die bis zum 30.09. eines Ausbildungsjahres keine Ausbildungsstelle finden konnten, sowie junge Menschen, die aktuell noch nicht in vollem Umfang für eine Ausbildung geeignet oder lernbeeinträchtigt und sozial benachteiligt sind.

Vorrangige Intention einer EQ ist es, diesen jungen Menschen Gelegenheit zu geben, berufliche Handlungsfähigkeiten zu erlangen bzw. zu vertiefen.

Arbeitgeber, die eine EQ-Maßnahme durchführen, können durch Zuschüsse der Agentur für Arbeit zur monatlichen Vergütung sowie einem pauschalierten Anteil am durchschnittlichen Gesamtsozialversicherungsbeitrag gefördert werden.

Ein Vertragsmuster finden Sie hier.

Bitte informieren Sie sich in jedem Fall vor Abschluss einer EQ-Maßnahme bei der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit oder auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit.

 

 


Geprüfte/r Rechtsfachwirt/in

Die Fortbildung zum/r "Geprüften Rechtsfachwirt/in" dauert ca. 1 ½ Jahre. Anschließend findet die Prüfung statt. Der Lehrgang findet zweimal wöchentlich (dienstags spätnachmittags und samstags vormittags) berufsbegleitend in den Räumen der Rechtsanwaltskammer Hamm in Hamm mit Ausnahme der Ferien statt.

Zugangsvoraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte/r und eine mindestens 2-jährige Berufspraxis. Wer keine Ausbildung absolviert hat, muss eine mindestens 6-jährige berufliche Tätigkeit nachweisen.

 

 



Abschlussprüfung zum/r "Geprüften Rechtsfachwirt/in"

 

Die nächste schriftliche Prüfung zum/r „Geprüfte/r Rechtsfachwirt/in“ ist an folgenden Tagen geplant:

 

       Dienstag, 10. April 2018

       Dienstag, 17. April 2018

 

Geprüft werden die nachfolgend genannten Handlungsbereiche:

 

gemäß §§ 3 Abs. 1 RechtsfachwPrV, 12 PrüfO

a) Büroorganisation und -verwaltung,

b) Personalwirtschaft und Mandantenbetreuung,

c) Mandatsbetreuung im Kosten-, Gebühren- und Prozessrecht,

d) Mandatsbetreuung in der Zwangsvollstreckung und im materiellen Recht,

 

Die Anmeldebögen können ab sofort bei der Kammer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) angefordert werden.

 



Geprüfte/r Rechts- und Notarfachwirt/in

Die Fortbildung dauert mit Prüfung ca. 2 Jahre. Der Lehrgang findet zweimal wöchentlich (dienstags spätnachmittags und samstags vormittags) berufsbegleitend in den Räumen der Rechtsanwaltskammer Hamm in Hamm mit Ausnahme der Ferien statt.

Zugangsvoraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r und eine mindestens 2-jährige Berufspraxis. Wer keine Ausbildung absolviert hat, muss eine mindestens 6-jährige berufliche Tätigkeit nachweisen.

Das Fortbildungsprofil zum anerkannten Abschluss Geprüfter Rechtsfachwirt/Geprüfte Rechtsfachwirtin ist in drei Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch im Bundesanzeiger Nr. 22 a vom 07.12.2002 (Seite 17-19) veröffentlicht worden.

 

 



Begabtenförderung

Förderung sichern und durchstarten!

 

Die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung gGmbH (kurz SBB) arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Sie führt das Weiterbildungsstipendium der Bundesregierung durch. Das BMBF stellt die Mittel dafür bereit. Aus den Fördermitteln können Stipendiatinnen und Stipendiaten des Programms bis zu 7.200 € für anspruchsvolle Weiterbildungen erhalten. Die Förderung läuft über maximal drei Jahre. Die Bewerbung erfolgt an die Rechtsanwaltskammer.

 

Junge Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung, die ihre Leistungsfähigkeit und Begabung durch besondere Leistungen in Ausbildung und Beruf nachgewiesen haben und für die Zukunft Leistungsbereitschaft im beruf erwarten lassen, sollen durch anspruchsvolle berufsbegleitende Weiterbildungen besonders gefördert werden.

 

Das Stipendium fördert Weiterbildungen, die berufsbegleitend durchgeführt werden. Voraussetzung für die Aufnahme in das Weiterbildungsstipendium ist ein aktueller Nachweis eines Beschäftigungsverhältnisses von mindestens 15 Wochenstunden.

Bei Arbeitslosigkeit kann eine Aufnahem in die Begabtenförderung vorgenommen werden, wenn die Person dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und die zuständige Agentur für Arbeit dies bestätigt.

 

In die Begabtenförderung kann als Stipendiat/in einmal aufgenommen werden, wer eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf auf der grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) oder in einem bundesgesetzlich geregelten Fachberuf im Gesundheitswesen besonders erfolgreich abgeschlossen hat.

Die Qualifizierung wird nachgewiesen

 

  • durch das Ergebnis der Berufsabschlussprüfung mit mindestesn 87 Punkten oder besser als "gut" (bei mehreren Prüfungsteilen Durchschnittsnote 1,9 oder besser)
  • oder durch besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb
  • oder durch begründeten Vorschlag eines Betriebes oder der Berufsschule.

 

Übersteigt die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber die Verfügbaren Fördermittel, kann die zuständige Stelle höhere Anforderungen zugrunde legen.

 

Bei Aufnahme in die Begabtenförderung berufliche Bildung soll die Stipendiatin/der Stipendiat das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. In zu begründenden Ausnahmefällen kann die Aufnahme maximal bis zu drei Jahre erfolgen. Mögliche Ausnahmefälle sind u. a.:

  • Grundwehrdienst oder Zivildienst
  • Freiwilligendienst
  • Mutterschutz- und Elternzeit

 

Achtung: Wenn der/die Bewerber/in bereits 28 Jahre oder älter ist, können sie ausnahmslos nicht mehr aufgenommen werden.

 

Neue Stipendiaten/innen nehmen wir jeweils bis zum 30.06. eines Jahres auf. Bewerbungsschluss ist jeweils der 30.04. eine Jahres. Im anschließenden Auswahlverfahren berücksichtigen wir alle Bewerbungen, die fristgerecht und vollständig bei uns eingegangen sind.

 

Bewerbungsformulare können bei der Rechtsanwaltskammer Hamm angefordert werden.

 

Gern stehen wir für evtl. Fragen zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte an Frau Köhler (Tel.: 02381 - 985012 | Fax: 02381 - 985050 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 

Ein Anspruch auf Aufnahme in die Begabtenförderung berufliche Bildung besteht nicht.

 

Wichtig: Der Antrag auf Aufnahme in die Begabtenförderung muss vor Beginn der Fortbildungsmaßnahme gestellt werden!

 



Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG / sog. Aufstiegs-BAföG)

Durch das AFBG sollen Teilnehmer/innen beruflicher Aufstiegsfortbildungen, unabhängig davon, in welcher Form diese Fortbildungen durchgeführt werden (z.B. Vollzeit- bzw. Teilzeitfortbildung) finanziell unterstützt werden. Die Förderung ist an bestimmte persönlich, qualitative und zeitliche Anforderungen geknüpft. Eine Altersgrenze besteht nicht.

Die Antragsteller/innen dürfen noch nicht über eine berufliche Qualifikation verfügen, die dem angestrebten Fortbildungsabschluss mindestens gleichwertig ist.

Ausführliche Informationen erhalten Sie über die kostenfreie Info-Hotline 0800 – 6223634 oder auf der Internetseite www.aufstiegs-bafoeg.de.



Weitere Möglichkeiten der Förderungen von Weiterbildungen: Bildungsscheck

Das Sonderprogramm Bildungsscheck Fachkräfte NRW läuft vorzeitig zum 31. Oktober 2014 aus.
Mit Beginn der neuen ESF-Förderphase wird in 2015 ein neu gestaltetes Programm zum Bildungsscheck aufgelegt.

Weitergehende Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

A) Liste der ausbildungsberechtigten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte für
     Rechtsreferendare

B) Termine der Einführungslehrgänge für Rechtsreferendare

C) Sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Zusatzentgelten für Rechtsreferendare

 

A) Liste der ausbildungsberechtigten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte für Rechtsreferendare

Die praktische Ausbildung von Rechtsreferendaren richtet sich nach § 41 JAG NRW. Die Anforderung an die ausbildende Person regelt § 41 Abs. 2 JAG NRW. Dieser lautet:

„Zur Ausbildung darf nur herangezogen werden, wer dafür fachlich und persönlich geeignet erscheint und die Gewähr dafür bietet, dass er die Referendarin oder den Referendar in der Praxis gründlich ausbilden kann. Die Ausbilderin oder der Ausbilder muss vor allem das Interesse und das eigene Bemühen der Referendarinnen oder Referendare wecken und ihnen das Bewusstsein vermitteln, verantwortlich an der Erfüllung der Aufgaben der Praxis mitzuarbeiten. Denk- und Arbeitsmethoden der Berufsgruppe der Ausbilderin oder des Ausbilders sind den Referendarinnen und Referendaren vertraut zu machen.“

In Absprache mit dem nordrheinwestfälischen Landesjustizprüfungsamt führen die Rechtsanwaltskammern Düsseldorf, Hamm und Köln Listen der „ausbildungsberechtigten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte“. Die Aufnahme in diese Liste setzt (neben der grundsätzlichen Ausbildereignung) eine mindestens 3-jährige Zulassung zur Rechtsanwaltschaft voraus.

Zuweisungen von Referendaren durch die Referendarabteilung der Landgerichte  in der Anwaltsstation erfolgen nur an Kolleginnen und Kollegen, die in der Liste der ausbildungsberechtigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte für Rechtsreferendare eingetragen sind. Für die Wahlstation gelten dagegen keine Beschränkungen.

Die Aufnahme in die Liste der ausbildungsberechtigten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte erfolgt auf Antrag. Sie können diesen Antrag schriftlich formlos stellen oder mit dem Formular an die Geschäftsstelle der Rechtsanwaltskammer Hamm richten.

Die Aufgaben der ausbildenden Rechtsanwältin oder des ausbildenden Rechtsanwalts ergeben sich aus dem „Ausbildungsplan für die Ausbildung bei einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt nach dem JAG NRW vom 11. März 2003“. Diesen Ausbildungsplan finden Sie hier.

 

B) Termine der Einführungslehrgänge für Rechtsreferendare

Landgericht Bielefeld

Landgericht Bochum

Landgericht Detmold

Landgericht Dortmund

Landgericht Essen

Landgericht Münster

Landgericht Paderborn

I.
Zum 01.07.2003 ist die Neufassung des JAG NRW in Kraft getreten. Die Juristenausbildung in Nordrhein-Westfalen wurde hierdurch wesentlich anwaltsorientierter gestaltet. Die Dauer der Rechtsanwaltsstation, die der Referendar zu absolvieren hat, wurde von ehemals vier Monate auf nun zehn Monate verlängert.

Mit der anwaltsorientierten Juristenausbildung im Rechtsreferendariat wollen wir dem Leitmotiv des Gesetzgebers der reformierten Juristenausbildung entsprechen, das Rechtsreferendariat stärker an den Bedürfnissen der anwaltlichen Praxis zu orientieren. Zu diesem Zweck beginnt die Anwaltsstation mit einer 5-tägigen, 30 Zeitstunden umfassenden Blockveranstaltung, in der Anwaltsrecht und Gebührenrecht sowie anwaltliche Tätigkeiten im verwaltungsrechtlichen, strafrechtlichen und arbeitsrechtlichen Mandat dargestellt werden.

Die enthaltenen Rechtsgebiete im Einzelnen:

Anwaltsrecht
Im Bereich des Anwaltsrechts werden Sie Informationen zum anwaltlichen Berufsbild und zur Zulassung zur Rechtsanwaltschaft, zum anwaltlichen Berufsrecht, zum Vertragsverhältnis zwischen Anwalt und Mandant und zur Anwaltshaftung erhalten. Notwendige mitzubringende Gesetzestexte: BRAO, Berufsordnung (BORA) und Fachanwaltsordnung (FAO). Z. B. abgedruckt im Schönfelder-Ergänzungsband.

Gebührenrecht
Zum Gebührenrecht sind neben einer allgemeinen Einführung in das RVG Themengebiete wie die Abrechnung der aussergerichtlichen und gerichtlichen Tätigkeit, die Berechnung des Gegenstandswertes/Streitwertes, die Abrechnung von Tätigkeiten in besonderen Gerichtsbarkeiten und der Zwangsvollstreckung sowie das Kostenrecht vorgesehen. Mitzubringende notwendige Gesetzestexte: RVG. Das Mitbringen von Taschenrechnern wird empfohlen.

Das verwaltungsrechtliche Mandat
Im Bereich des Verwaltungsverfahrens sollen die anwaltliche Beratung und Vertretung im Verwaltungsrecht, das Verwaltungsverfahrens- und Verwaltungsprozessrecht aus anwaltlicher Sicht sowie einzelne Gebiete des besonderen Verwaltungsrechts dargestellt werden. Mitzubringende notwendige Gesetzestexte: Sartorius I und von Hippel/Rehborn.

Das strafrechtliche Mandat
Im Themengebiet des Strafrechts werden die Rechtsstellung des Strafverteidigers, seine Tätigkeit im Ermittlungs-, Zwischen- und Hauptverfahren, die Verteidigung eines inhaftierten Mandanten und auch die Gefahren der Verteidigung für die Person des Strafverteidigers angesprochen. Mitzubringende notwendige Gesetzestexte: Schönfelder.

Das arbeitsrechtliche Mandat
Das Gebiet des Arbeitsrechts wird die anwaltliche Tätigkeit bei Begründung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses beinhalten ebenso wie Probleme aus den Themenbereichen Entgelt und Entgelt ohne Arbeit, Kündigungsschutzprozess, kollektives Arbeitsrecht und Arbeitsgerichtsverfahren. Mitzubringende notwendige Gesetzestexte: Arbeitsrechtliche Textsammlung.

II.
Die weiteren 30 Zeitstunden sind für die anwaltliche Begleitung Ihrer Fortgeschrittenen-Arbeitsgemeinschaft vorgesehen. Eine Rechtsanwältin oder ein Rechtsanwalt wird Ihnen an fünf in die Arbeitsgemeinschaft integrierten Tagen konkret rechtsgestaltende Elemente aus der anwaltlichen Praxis erläutern. Dabei wird die Bearbeitung anwaltlicher rechtsgestaltender Klausuren, die zukünftig Gegenstand der zweiten juristischen Staatsprüfung sein werden, im Vordergrund stehen. Hierdurch besteht die Möglichkeit, dass Sie sich intensiver und zielgerichteter auf die anwaltsorientierten Klausuren im Examen vorbereiten können.

Die anwaltlichen Dozentinnen und Dozenten des Lehrganges sind sämtlich bereits seit Jahren in ihrem Beruf als Rechtsanwalt / Notar tätig. Es handelt sich um erfahrene Praktiker, die größtenteils in ihren jeweiligen Arbeitsgebieten als Fachanwälte ausgebildet sind. Sie werden Ihnen neben der Vorbereitung auf die anwaltsorientierten Prüfungen auch das Rüstzeug vermitteln, das Sie für die praktische Ausbildung in einer Rechtsanwaltskanzlei benötigen.

Der Vorstand der Rechtsanwaltskammer Hamm hat für die Juristenausbildung Vorstandsmitglieder als Regionalbeauftragte bestellt. Diese dienen als Ansprechpartner vor Ort zu allen Fragen im Zusammenhang mit dem von uns angebotenen Lehrgang. Dies sind:

  • LG Arnsberg
    Herrn Rechtsanwalt Günther Teuner, Grafenstraße 51, 59821 Arnsberg,
    Tel.: 02931/5297170, Fax: 02931/5297177
  • LG Detmold
    Herrn Rechtsanwalt Claas-Henrich Quentmeier, Moltkestraße 2, 32756 Detmold,
    Tel.: 05231/99210, Fax: 05231/992149
  • LG Dortmund
    Herrn Rechtsanwalt Dirk Hinne, Hohe Str. 7, 44139 Dortmund,
    Tel.: 0231/18440, Fax: 0231/184422
  • LG Bochum
    Herrn Rechtsanwalt und Notar Hans Ulrich Otto, Südring 23, 44787 Bochum,
    Tel.: 0234/92665966, Fax: 0234/92665969
  • LG Bielefeld
    Herrn Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Gansweid, Welle 20, 33602 Bielefeld,
    Tel.: 0521/171233, Fax: 0521/170291
  • LG Essen
    Herrn Rechtsanwalt Rainer Jürges, Moltkeplatz 34, 45128 Essen,
    Tel.: 0201/747890, Fax: 0201/7478929
  • LG Hagen
    Frau Rechtsanwältin Kerstin Friebertshäuser-Kauermann, Böhmerstraße 16, 58095 Hagen,
    Tel.: 02331/9235732, Fax: 02331/9348853
  • LG Münster
    Herrn Rechtsanwalt Dr. Jost Hüttenbrink, Waldeyerstraße 93, 48149 Münster,

  • LG Paderborn
    Herrn Rechtsanwalt Dr. Marcus Bauckmann, LL.M., Markt 9, 33098 Paderborn,
    Tel.: 05251/8772533, Fax: 05251/8772535
  • LG Siegen
    Herrn Rechtsanwalt Karl Friedrich Hofmeister, Weite Schlüppe 11, 57462 Olpe
    Tel.: 02761/3287, Fax: 02761/4871

Sollten Sie konkrete Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle. Zuständiger Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Hamm ist Herr Kollege Podszun, Sekretariat Frau Kampert, Telefon: 0 23 81/98 50 22.

 

C) Sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Zusatzentgelten für Rechtsreferendare

Rechtsanwalt Dirk Hinne, Dortmund
 

Am 01.01.2017 ist die durch Verordnung vom 08.11.2016 geänderte Verordnung über die Gewährung einer monatlichen Unterhaltsbeihilfe für Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare in Kraft getreten. Damit hat sich die Rechtslage für Ausbilder (Anwaltskanzleien und Unternehmen), die ihnen zur Ausbildung zugewiesenen Referendaren Zusatzentgelte oder Entgelte für Nebentätigkeiten neben der Stationsausbildung zahlen, geändert.

 

I. Alte Rechtslage

Bis zum 01.01.l2017 mussten die Ausbilder aufgrund der von ihnen gegenüber der Justizverwaltung abgegebenen Freistellungs-Verpflichtungserklärungen selbst für die Abführung von Sozialversicherungsabgaben Rechnung tragen. Mit Urteil vom 31.03.2015 – B 12 R 1/13 R – hat das Bundessozialgericht jedoch entschieden, dass die Referendarausbildung ein einheitliches Ausbildungsverhältnis darstellt, so dass alleiniger Schuldner der Sozialversicherungsabgaben aus allen gezahlten Entgelten das Land (im zu entscheidenden Fall die Stadt Hamburg) ist. Sozialversicherungsrechtlich sind die Freistellungsverpflichtungen deshalb unwirksam. Über die schuldrechtliche Wirksamkeit hatte das Bundessozialgericht nicht zu entscheiden.

Aufgrund der Veröffentlichung dieser Entscheidungen in der legal tribune online sehen sich die Länder Regressprozessen in erheblicher Höhe gegenüber. Zwar ist die Gesamtrechtslage weiterhin ungeklärt, weil es bisher nur eine sozialversicherungsrechtliche Klärung der Zahlungsverpflichtung gibt. Dennoch sind die Länder verständlicherweise fiskalisch nicht gewillt, auf ihnen nicht zugute kommende Leistungen Sozialversicherungsabgaben zu übernehmen.

 

II. Neue Rechtslage

Die Länder haben in unterschiedlicher Weise auf die durch die Entscheidung des Bundessozialgerichts geänderte Lage reagiert. Einzelne Länder verbieten Zusatzentgelte, andere verweigern Nebentätigkeitsgenehmigungen.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Kommunikation mit den Ausbildern gesucht, um zu einer Lösung zu kommen, die auch den berechtigten Interessen von Teilen der Anwaltschaft und der Wirtschaft an der Zahlung von Zusatzentgelten für Referendare Rechnung tragen soll. Die neue Regelung dürfte einen interessengerechten Ausgleich des Interesses des Landes an der Sicherheit vor späterer Inanspruchnahme auf Sozialversicherungsabgaben und den Ausbildern an der Zahlung von Zusatzentgelten geschaffen haben.

Nach der neuen Rechtslage sind die Ausbilder verpflichtet, keine direkten Zahlungen von Zusatzentgelten mehr an die Referendare vorzunehmen. Vielmehr sind die zwischen Ausbilder und Referendar vereinbarten Bruttobeträge der Zusatzentgelte an das Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV) zu richten. Anhand der Höhe der eingegangenen Zahlung berechnet das LBV die Sozialversicherungsabgaben, gibt gegenüber der Einzugsstelle eine Erklärung über die abzuführenden Sozialversicherungsabgaben ab und übernimmt auch die Abführung der Abgaben.

Durch Änderung des § 3 Abs.2 der Verordnung wird klargestellt, dass das Land berechtigt ist, von dem von ihm gezahlten Unterhaltsbeitrag einen Abzug in einer pauschalierten Höhe von 25 % des Zusatzentgeltes zu machen. Nur zur Kenntnis: aktuell beträgt die Summe aller Sozialabgaben 29,275 %. Das LBV zahlt dann die Summe aus dem Brutto-Zusatzentgelt und der um den aus diesem berechneten Abgabenbetrag gekürzte Unterhaltsbeihilfe an den Referendar aus.

Zugleich erstellt das LBV für den Referendar eine Entgeltabrechnung, aus der sich der von dem Ausbilder gezahlte (Brutto-) Betrag, der vom Land gezahlte Unterhaltsbeitrag, sowie der von diesem vorgenommene Abzug der pauschalierten Abgaben ersehen lassen.

Wirtschaftlich bedeutet das für den Referendar, dass er in etwa soviel erhält, als er bisher als Summe aus dem Netto-Zusatzentgelt und dem Unterhaltsbeitrag erhalten hat. Geringfügige Differenzen sind im Einzelfall möglich.

Für den Ausbilder bedeutet das eine erhebliche Entlastung. Er ist nicht nur von der Haftung für die richtige Erklärung und Abführung von Zusatzentgelten entlastet, sondern sein Zusatzentgelt kommt dem Referendar ungekürzt zugute. Gekürzt wird vielmehr der vom Land gezahlte Unterhaltsbeitrag. Das ist rechtlich konsequent und benachteiligt keinen der Beteiligten.

 

III. Pauschalzahlung und Anrechnung

Soweit keine monatlichen  Zusatzentgelte, sondern „Erfolgspauschalen“ am Ende des Ausbildungsabschnittes gezahlt werden, ändert sich an der Verfahrensweise nichts. Die Pauschale wird in voller Höhe an das LBV gezahlt. Sie wird von der Berechnung her jedoch  anteilsmäßig auf den gesamten Ausbildungsabschnitt verteilt und es wird eine entsprechende Nacherklärung gegenüber der Einzugsstelle vorgenommen. Ebenso wird eine Nachberechnung der Unterhaltsbeiträge gegenüber dem Referendar vorgenommen und bezüglich der in den Vormonaten erfolgten Überzahlung aufgrund des unterbliebenen Abzugs die Aufrechnung mit einem Teil, des weiterzugebenden Pauschalbetrags vorgenommen.

Vergessen wird häufig, dass bereits jetzt und auch in Zukunft eine Anrechnung von anderen Entgelten auf den Unterhaltsbeitrag erfolgt, wenn die Zusatzeinnahmen des Referendars entsprechend hoch sind. Übersteigt das andere Entgelt die Summe aus Grundbetrag und den Familienzuschlag um mehr als das 1,5-fache, so erfolgt eine Anrechnung des übersteigenden Betrags auf den Unterhaltsbeitrag, so dass dieser ggf. bis auf 0,00 € sinken kann.

 

IV. Zusammenfassung

Bei Zuweisung eines Referendars wird dem Ausbilder durch die Landesjustizverwaltung ein Merkblatt zur Verfügung gestellt werden, aus dem sich die wesentlichen Handlungspflichten im Zusammenhang mit der Gewährung von Entgelten für Tätigkeiten des Referendars ergeben. Der Ausbilder hat zudem eine Verpflichtungserklärung abzugeben, mit der er die Übernahme dieser Pflichten versichert.

Die Leistung von Entgelten für die Tätigkeit von Referendaren ist der Landesjustizverwaltung anzuzeigen.

Die Entgelte sind nicht an den Referendar auszukehren, sondern ausschließlich an das LBV.

Das Merkblatt für private Ausbildungsstellen finden Sie hier.

 

Die Aus- und Fortbildung von Rechtsanwälten, aber auch die der in den Rechtsanwaltskanzleien tätigen Angestellten, ist eine wichtige Aufgabe des Vorstandes der Rechtsanwaltskammer Hamm.

Wir bieten ein umfassendes Seminarprogramm für Mitglieder der Rechtsanwaltskammer und deren Mitarbeiter, das neben juristischen Themen auch Gebiete der sogenannten Schlüsselqualifikationen beinhaltet. Die Rechtsanwaltskammer Hamm unterstützt zudem die anwaltsorientierte Juristenausbildung; unter anderem finden Sie hier Terminpläne für die Einführungslehrgänge der Rechtsanwaltskammer Hamm zu Beginn der Anwaltsstation im Rechtsreferendariat.

Für Mitarbeiter von Rechtsanwälten ist die Rechtsanwaltskammer seit Jahrzehnten in der Weiterbildung z.B. zum/zur Geprüften Rechtsfachwirt/in tätig. Darüber hinaus ist die Rechtsanwaltskammer Hamm Ansprechpartner für die Ausbildung zum/zur Rechtsanwaltsfachangestellten und zum/zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten im Bezirk des Oberlandesgerichtsbezirks Hamm.

Nutzen Sie unser Angebot.

Anwaltsuchdienst

Daneben bieten wir Ihnen einen weiteren Service an:

Die Anwaltssuche dient Ihnen dazu, einen Rechtsanwalt mit einer von Ihnen gewünschten beruflichen Qualifikation aus dem Bezirk des Oberlandesgerichtsbezirks Hamm zu suchen.

Sie haben hier die Möglichkeit, aus unserem Datenbestand von über 7.400 eingetragenen und teilnehmenden Rechtsanwälten und 120 verschiedenen deutschen Rechtsgebieten sowie auch nach ausländischen Rechtsgebieten und Fremdsprachenkenntnissen den für Sie passenden Rechtsanwalt herauszusuchen. Die Eintragungen gehen auf Selbsteinschätzungen der Rechtsanwälte zurück.

Mit der Anwaltssuche können Sie auch nach Fachanwälten, die es für eine Vielzahl von erschiedenen Rechtsgebieten gibt, suchen. Diese Rechtsanwälte werden von einem Fachausschuss durch ein streng formalisiertes Verfahren auf die theoretischen Kenntnisse und ihre praktische Erfahrung hin überprüft.

Neben dieser Anwaltssuche im Internet können Sie den Anwaltsuchdienst der Rechtsanwaltskammer auch unter der Telefonnummer 02381/985055 erreichen. Unsere Mitarbeiter benennen Ihnen gern von Montag bis Donnerstag zwischen 13:30 Uhr und 16:30 Uhr und Freitag zwischen 10:30 Uhr und 13:30 Uhr einen Rechtsanwalt, der sich zu den von Ihnen genannten Rechtsgebieten hat eintragen lassen.

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In dem  Rechtsanwaltsverzeichnis sind alle zur Rechtsanwaltschaft im Bezirk des OLG Hamm zugelassenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte aufgenommen. Dieses Rechtsanwaltsverzeichnis geht auf § 31 Abs. 1 BRAO zurück. Sie können sowohl nach dem Namen, als auch nach dem Kanzleiort, als auch nach der jeweiligen Postleitzahl suchen. Anhand dieser Daten können Sie feststellen, ob der betroffene Rechtsanwalt im Bezirk der Rechtsanwaltskammer Hamm zugelassen ist. Sollten Sie insoweit noch Fragen haben, ist Ihnen die Geschäftsstelle gerne telefonisch behilflich.

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