Personen, die in besonders relevanter Position in der Rechtspflege tätig sind, haben gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 4b der Coronavirus-Impfverordnung einen Anspruch auf Schutzimpfung mit erhöhter Priorität. Hierzu zählen auch Rechtanwältinnen und Rechtsanwälte.

 

Die Anwaltschaft gehört damit derzeit noch nicht zu den Berufsgruppen, denen ein sofortiges Impfangebot zu machen ist. Bereits im Vorfeld der Impfung stellen sich jedoch Fragen, die zeitnah zu klären sind, um späteren Zeitverzug zu vermeiden. So etwa zur Erfassung der Anwaltschaft als impfpriorisierte Berufsgruppe, zum Prozedere der Impfanmeldung, zum Nachweis der Berufseigenschaft, zur Priorisierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Anwaltskanzlei etc.

 

In einem gemeinsamen Schreiben haben sich die Rechtsanwaltskammern Hamm, Düsseldorf und Köln deshalb an den Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW Karl-Josef Laumann gewandt und diesem ihre Unterstützung bei der Impfkampagne für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte ausdrücklich angeboten.

 

Das gemeinsame Schreiben finden Sie hier.