Wahlen zur Satzungsversammlung 2019

Zur Weiterleitung an das elektronische Wahlportal und damit zur Stimmabgabe klicken Sie bitte hier.
(Dieser Link ist freigeschaltet vom 01.04.2019, 0:00 Uhr, bis zum 29.04.2019, 24:00 Uhr.)

 

Zum 7. Mal sind die Mitglieder der Rechtsanwaltskammer Hamm aufgerufen, die auf die Rechtsanwaltskammer entfallenden Mitglieder der Satzungsversammlung gemäß § 191 b BRAO für die Dauer von vier Jahren zu wählen. Nach Beschluss der Kammerversammlung vom 18. April 2018 wird die Wahl in elektronischer Form durchgeführt. Die Stimmabgabe erfolgt daher in einem elektronischen Wahlportal mittels Aufruf eines elektronischen Stimmzettels.

 

Der Wahlausschuss hat nach Ablauf der Einreichungsfrist gemäß § 10 Abs. 2 der Wahlordnung zur Wahl der Vertreter in der Satzungsversammlung der Rechtsanwaltskammer für den Oberlandesgerichtsbezirk Hamm (WO) über die Zulassung der Wahlvorschläge entschieden. Nachstehend finden Sie noch einmal die Namen der zugelassenen Bewerber in alphabetischer Reihenfolge:

 

1.

Bittner

Lydia, Dr.

Gildehofstraße 1, 45127 Essen

2.

Gzaderi

Hind

Anemonenstraße 4, 44289 Dortmund

3.

Hiesserich

Viola

Kolpingstraße 4, 48565 Steinfurt

4.

Meichsner

Marion

Höntroper Straße 66a, 44869 Bochum

5.

Meyer-Schwickerath

Christoph

Bergstraße 10, 48143 Münster

6.

Mihm

Katja, Dr.

Kemnader Straße 320, 44797 Bochum

7.

Möller

Mirko, Dr.

Königswall 26, 44137 Dortmund

8.

Neu

Michael, Dr.

Brandenburger Straße 10, 33602 Bielefeld

9.

Rüb

Annette

Im Derdel 17-19, 48161 Münster

10.

Seidel

Hans-Ingolf

Moltkestraße 25, 33330 Gütersloh

 

Die Wahl erfolgt innerhalb der Wahlfrist vom 01.04.2019 bis zum 29.04.2019. Der letzte Wahltag ist der 29.04.2019, 24.00 Uhr.

 

Im Wahlbezirk der Rechtsanwaltskammer Hamm sind 7 Mitglieder zu wählen.

 

Gemäß § 13 WO gibt der Wahlberechtigte seine Stimme in elektronischer Form nach vorheriger Anmeldung und Authentifizierung seiner Person am Wahlportal ab. Das Wahlportal finden Sie unter dem untenstehenden Link, der ab dem 01.04.2019, 0.00 Uhr, freigeschaltet ist. Die Zugangsdaten (Wähler-ID und Passwort) sind Ihnen zusammen mit der zweiten Wahlbekanntmachung zugegangen. Der elektronische Stimmzettel ist entsprechend der im Wahlportal enthaltenen Anleitung elektronisch auszufüllen und abzusenden. Bis zur endgültigen Stimmabgabe kann die Eingabe korrigiert oder der Wahlvorgang abgebrochen werden. Ein Absenden der Stimme ist erst nach elektronischer Bestätigung durch den Wähler möglich. Mit dem Hinweis über die erfolgreiche Stimmabgabe gilt diese als vollzogen.

 

§ 13 Abs. 6 WO bestimmt, dass der Wähler den für die Wahlhandlung genutzten Computer nach dem jeweils aktuellen Stand der Technik gegen Angriffe Dritter von außen zu schützen hat (Firewall und Anti-Viren-Schutzprogramm). Dies ist nach der Wahlordnung vor der Stimmabgabe durch den Wähler verbindlich in elektronischer Form zu bestätigen. Der Wahlausschuss weist darauf hin, dass unter dem Link

 

https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/FalscheAntivirensoftware/falscheantivirensoftware_node.html

 

geeignete Software kostenfrei bezogen werden kann.

 

Der Wahlausschuss hat sich davon überzeugt, dass die wesentlichen Anforderungen an eine für die Durchführung und Überwachung der elektronischen Wahl zu verwendenden EDV-Anwendung eingehalten werden. Mit der Durchführung der elektronischen Wahl ist die Firma POLYAS GmbH beauftragt worden. Diese ist von dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert.

 

Der Ablauf der Online-Wahl:

In nur 5 Schritten geben Sie Ihre Stimme einfach und sicher online ab. Zunächst melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten zur Onlinewahl an, dann treffen Sie Ihre Auswahl und schließlich geben Sie Ihre Stimme verbindlich ab. Die Online-Wahl untergliedert sich in 5 Schritte.

 

Schritt 1

Rufen Sie den untenstehenden Link auf und geben Sie Ihre Wähler-ID und Ihr Passwort ein. Beides finden Sie in Ihrer Wahleinladung, die Ihnen per Post übersandt wurde. Mit der Anmeldung am Wahlsystem bestätigen Sie zugleich, dass Ihr Endgerät durch geeignete Sicherheitsmaßnahmen gegen Angriff Dritter nach dem aktuellen Stand der Technik geschützt ist (§ 13 Abs. 6 WO).

 

 

Schritt 2

Bei erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung vom System, dass Sie wahlberechtigt sind. Klicken Sie bitte auf „Weiter zur Wahl".

 

 

Schritt 3

Nun können Sie Ihre Stimme abgeben. Klicken Sie hierzu einfach die Auswahl an, für die Sie sich entschieden haben. Sie können bis zu 7 Stimmen abgeben, sich der Stimme enthalten oder ungültig wählen.

 

Schritt 4

Sodann haben Sie Gelegenheit Ihre Stimmabgabe noch einmal zu überprüfen und diese gegebenenfalls zu korrigieren. Haben Sie sich für Ihre Wahl entschieden, klicken Sie auf "verbindliche Stimmabgabe".

 

Schritt 5

Ihre Stimme wurde erfolgreich gezählt. Sie können das Browserfenster jetzt schließen.

 

 

Zur Weiterleitung an das elektronische Wahlportal und damit zur Stimmabgabe klicken Sie bitte hier.
(Dieser Link ist freigeschaltet vom 01.04.2019, 0:00 Uhr, bis zum 29.04.2019, 24:00 Uhr.)

 

Die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich nachstehend bei Ihnen vor.

 

 

Dr. Lydia Bittner, LL.M., Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin) in Essen

Ich bin seit 2001 als Rechtsanwältin zugelassen und seit 2015 Mitglied der 6. Satzungsversammlung.

Die Rechtsanwaltschaft ist ein rechtsstaatlich unverzichtbares und unabhängiges Organ der Rechtspflege. Basis ihres gesellschaftlichen Ansehens ist das Vertrauen im Mandantenverhältnis. Dies ist über die Verschwiegenheitspflicht gewährleistet. Allerdings gibt es derzeit gesetzgeberische Bestrebungen, das Vertrauensverhältnis Anwalt – Mandant staatlicherseits zu nutzen, Stichworte sind hierbei: Geldwäscheprävention und die Meldepflicht bei Steuergestaltungen. Die Gestaltungsspielräume über die Satzungsversammlung und die BRAK sollten wir nutzen, um unsere anwaltlichen Werte zu bewahren. Dafür setze ich mich ein. 

Dr. Lydia Bittner

 

 

 

Hind Gzaderi, LL.M., Rechtsanwältin in Dortmund

36  Jahre, Rechtsanwältin seit 2013, seit 2016 bei der Rechtsanwaltskammer Hamm tätig. Meine Tätigkeit als Referentin umfasst nicht nur Zulassungsangelegenheiten von Rechtsanwälten und Syndikusrechtsanwälten sowie Fachanwaltschaften, sondern auch die Berufsaufsicht. Seit Beginn meiner anwaltlichen Tätigkeit bin ich Mitglied des Forums Junge Anwaltschaft und naturgemäß dieser Berufsgruppe besonders verbunden. Deshalb möchte ich in der Satzungsversammlung auch und gerade die Interessen der jungen Kolleginnen und Kollegen befördern und damit auch dem Interesse der gesamten Anwaltschaft dienen. Denn nur mit gut ausgebildetem und erfolgreichem Nachwuchs kann die Anwaltschaft erfolgreich am Markt bestehen. Über Ihre Stimme freue ich mich.

 

 

Viola Hiesserich, Rechtsanwältin in Steinfurt
Fachanwältin für Sozialrecht

44 Jahre, verheiratet,

seit 2006 Anwältin in Sozietät

Meine Anliegen in der 7. Satzungsversammlung:

1. Das beA stellt uns als Nutzer schon jetzt vor Herausforderungen. Spätestens ab 2022 wird die Anwaltschaft verpflichtet sein, Dokumente elektronisch an Gerichte zu übermitteln. Die Berufspflichten, die die Satzungsversammlung in der BORA ergänzend zur BRAO regeln kann, müssen dann so gestaltet sein, dass eine Diskrepanz zwischen technischen Gegebenheiten (beA) und rechtlichen Verpflichtungen nicht zu Lasten der Anwaltschaft wirkt.

2. Weiterhin keine sanktionsverknüpfte allgemeine Fortbildungspflicht. Erneuten zukünftigen Bestrebungen in dieser Richtung werde ich entgegentreten.

Über Ihre Unterstützung würde ich mich freuen!

 

 

Marion Meichsner, Rechtsanwältin in Bochum
Fachanwältin für Familienrecht und Strafrecht

Jahrgang 1955, verh., 2 Kinder, Einzelkanzlei seit 1984

Mitgl. der Satzungsversammlung seit 1995, Mitarbeit in den Ausschüssen: Mediation; Berufs- und Grundpflichten; Werbung u. Aus- u. Fortbildung.

Vorst. Mitgl. der RAK Hamm, des Bochumer Anwalt- u. Notarverein u. des VDAN.

Stellv. Vors. der Vertreterversammlung des Versorgungswerks der Rae NRW. Mein persönliches Engagement gilt der konstruktiven Mitarbeit bei der Bewältigung berufsrechtlicher Aufgaben. Mir ist es wichtig, aktiv an der Gestaltung unserer Berufsrechtsordnung für eine die mittelständische Anwaltschaft sichernde Arbeit mitzuwirken und die Anwaltschaft als unabhängiges Organ der Rechtspflege zu stärken.

 

 

Christoph Meyer-Schwickerath, Rechtsanwalt in Münster
Fachanwalt für Arbeitsrecht und Handels- und Gesellschaftsrecht

Studium der Rechtswissenschaften in Münster und Tübingen.
Zugelassen zur Rechtsanwaltschaft in Münster seit 1979.
Ernennung zum Notar 2001.Vorsitzender der Vereinigung der Rechtsanwälte und Notare Münster e.V. sowie Vizepräsident der Westfälischen Notarkammer Hamm.

 

 

Dr. jur. Katja Mihm, Rechtsanwältin und Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin) in Bochum
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Mitglied der Satzungsversammlung seit 2007, seit 2011 als stellv. Ausschussvorsitzende FAO, Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin), Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Mediatorin, Dipl.-Verwaltungswirtin, Bochum, geb. 1963, verh., 1 Kind.
Nach Studium Philosophie, Verwaltungs- und Rechtswissenschaften Dissertation im Berufsrecht und Tätigkeit bei Bundesnotarkammer, seit 2001 Leitung des Deutschen Anwaltsinstituts e.V. in Bochum als Geschäftsführerin, eigene Kanzlei für Arbeits- und Verwaltungsrecht seit 2010, zuvor anwalt. Tätigkeit in Sozietäten.
Engagement: Zeitgemäße Weiterentwicklung der Fachanwaltschaften und des Berufsrechts, Ausgestaltung der Digitalisierung und Stärkung des Anwaltsberufes.

 

 

Dr. Mirko Möller, LL.M., Rechtsanwalt in Dortmund
Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Handels- und Gesellschaftsrecht

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ich heiße Mirko Möller, bin 45 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Ich bin nun seit rund 15 Jahren als Anwalt tätig (Schlüter Graf). Gerne möchte ich in den nächsten vier Jahren meinen Beitrag für den Erhalt und die Fortentwicklung des anwaltlichen Berufsrechts leisten und bitte Sie daher um Ihre Stimme. Wenn es uns auch zukünftig gelingt, unsere Kernwerte – Unabhängigkeit, Verschwiegenheit, Kompetenz und Loyalität – zu kommunizieren und zu verteidigen, dann werden wir auch durch eine weitere Liberalisierung des europäischen und nationalen Rechtsrahmens keinen Schaden erleiden, sondern Chancen hinzugewinnen. Lassen Sie uns diese gemeinsam nutzen!

Herzliche kollegiale Grüße

Ihr Mirko Möller

 

 

Dr. Michael Neu, Rechtsanwalt und Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt) in Bielefeld

Ich bin 49 Jahre alt, seit 2002 als Rechtsanwalt und seit 2016 als Syndikusrechtsanwalt zugelassen. Im Jahr 2018 bin ich in die Satzungsversammlung nachgerückt. Als Mitglied der Satzungsversammlung möchte ich darauf hinwirken, dass Kollegen/innen mit möglichst wenig bürokratischem Aufwand belastet werden. Sollte beispielsweise der BRAK die Kompetenz eingeräumt werden über die Fortbildungspflicht von Rechtsanwälten zu entscheiden, wäre ich gegen eine Einführung einer entsprechenden Pflicht und, wenn sich diese nicht verhindern lässt, für einen möglichst geringen zeitlichen Aufwand sowie eine vollständige Anrechnung der Fachanwaltsfortbildung. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihr Vertrauen und Ihre Stimme geben.

 

 

Annette Rüb, Rechtsanwältin in Münster
Fachanwältin für Familienrecht

Zulassung 1994, seit 2001 FAin Familienrecht, Einzelanwältin.
Mitglied der Satzungsversammlung seit 2007, mit besonderem Interesse im Ausschuß 1 -Fachanwaltschaften. Die Satzungsversammlung gilt als das „Parlament der Anwaltschaft“; hier sollen alle Anwälte/innen, ob in großer Sozietät, Unternehmen, international oder  regional tätig, vertreten sein. Mein besonderes Anliegen ist die Vertretung der Interessen der Einzelanwälte/innen, Bürogemeinschaften, kleinen und mittleren Kanzleien, die von Regulierungen z.T. stärker getroffen werden als Großkanzleien. Die Satzungsversammlung gibt engagierten Kollegen die Gelegenheit, aus der Praxis heraus auf das Berufsrecht Einfluss zu nehmen. Diese möchte ich gerne in unser aller Interesse nutzen.

 

 

Hans-Ingolf Seidel, Rechtsanwalt in Gütersloh, Notar a. D.
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Verkehrsrecht und Erbrecht

Seit 1973 Anwalt,  nach 8 ½ Jahren durch damals mögliches „Ersitzen“ Notar geworden, als solcher bis zum Erreichen der Altersgrenze mit viel Freude kautelarjuristisch tätig gewesen. FA ArbR  1993, FA VerkR  2012, FA ErbR 2013, viele Jahre in Sozietät, seit 2015 Einzelkanzlei;  verheiratet, mehrfacher Vater.

Mein berufspolitisches Interesse gilt angesichts stetig steigender Kosten einer parallel steigenden Vergütung anwaltlicher Tätigkeit (von  besonderer Bedeutung für Einzelkanzleien oder kleinere Sozietäten), und mit Blick auf den Mangel an Fachkräften der  Intensivierung der Nachwuchsausbildung.

 

Nehmen Sie an dieser bedeutsamen Wahl teil.

 

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(Dieser Link ist freigeschaltet vom 01.04.2019, 0:00 Uhr, bis zum 29.04.2019, 24:00 Uhr.)

 

Online-Börse

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