Eine von der BRAK zwischen Ende Oktober und Anfang Januar durchgeführte Befragung in der Anwaltschaft zeigt alarmierende Praktiken von Rechtsschutzversicherern. Hintergrund der Befragung waren an die BRAK herangetragene Berichte, dass Rechtsschutzversicherer – unter Erteilung von Rechtsrat – anwaltlich vertretene Mandantinnen und Mandanten durch Abstandszahlungen dazu anhalten, erteilte Mandate zu widerrufen und von der Rechtsverfolgung abzusehen.
Die Konvention des Europarats zum Schutz des Anwaltsberufs schafft als erstes völkerrechtlich verbindliches Abkommen Mindeststandards, die die freie und unabhängige Berufsausübung von Anwältinnen und Anwälten in Europa und der Welt sichern sollen. 25 europäische Staaten, darunter Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen, haben das Abkommen seit der Auslegung zur Unterzeichnung im Mai 2025 gezeichnet.
Die Rechtsanwaltskammer Hamm warnt vor der vermeintlichen "Kanzlei Schulte, Lanfertsweg 78, Meschede". Geschäftsführer dieser vermeintlichen Kanzlei soll "Oliver Schulte, Rechtsanwalt - Insolvenzrecht" sein. Die Kanzlei soll unter der E-Mail-Adresse "info(at)kanzlei-schulte.net" erreichbar sein. Es werden insbesondere Kaufangebote und Rechnungen im Zusammenhang mit vermeintlichen Insolvenzen versendet. Dieser Modus Operandi ist bereits aus zahlreichen anderen Fällen bekannt.
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